Aktuelle Nachrichten aus allen Bereichen

Im Plastikpark

Eines der letzten Paradiese für die im restlichen Europa vom Aussterben bedrohten Plastiks (korrekter Gattungsname: Plasticus artificus)in freier Wildbahn findet man in Rumänien. Dieses wunderschöne Land zeichnet sich durch eine unerschöpfliche Artenvielfalt an Plastiks aus, die sich hier erfolgreich an völlig unterschiedliche Lebensräume angepasst haben. Rumänien soll deswegen mit Unterstützung des WWF (World Wildwaste Fund) in Kürze zum...

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Es lebe der CNP!

Eine richtig gute Erfindung der Rumänen ist der CNP (code numeric personal)! Diese Personenkennnummer, ohne die man hierzulande kein Mensch ist, weil man kein Telefon und kein Bankkonto bekommt, identifiziert ein Individuum eindeutig und liefert zudem die wichtigsten Informationen: Alter und Geschlecht, für den Fall, dass man es nicht von außen erkennen kann. Nur Ausländer haben anstelle der geschlechtsspezifischen 1 oder 2 vorne eine andere...

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Mit Musik die Elemente bezwingen

Am vergangenen Sonntag um 17.00 Uhr neigte sich das sechstägige Sonderprogramm anläßlich des 75. Jahrestags des Dorfmuseums mit einem Open Air Konzert des armenisch-rumänischen Jazzmusikers Harry Tavitian dem Ende zu. Während die Menschen in sommerlicher Gluthitze auf das Erscheinen des Künstlers warteten, herrschte an den Ständen der Aussteller Aufbruchsstimmung. Sticker, Töpfer und Holzschnitzer packten ihre Kunstwerke wieder ein, während sich...

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Körperwelten und Leonardo

 

In kleinen Grüppchen steht die Künstlerelite von Bukarest vor den bunten Grafiken, in der Hand einen Becher Wein, viele in philosophische Gespräche vertieft. Der Saal ist brechend voll und man muss aufpassen, nicht über die Stangen zu stolpern, die bizarr vor den Exponaten aufgehängt sind - als wollten die Bilder aus dem Rahmen treten, um auch die dritte Dimension zu erobern! In Falten geworfenes Gewebe und Fotografien aus der Körperwelt...

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Die längste Nacht in Bukarest

Wie man die Nacht zum Tage macht und eine Großstadt in eine einzige Party verwandelt, demonstrierten am vergangenen Samstag die Bukarester in dem kulturellen Spektakel „Nacht der Museen” (Noaptea Muzeelor). An der landesweit durchgeführten Aktion vom 14./15. Mai beteiligten sich 22 Museen in der rumänischen Hauptstadt, die ihre Tore kostenfrei für den kulturhungrigen Ansturm öffneten, teils mit Sonderausstellungen, Filmpremieren und Führungen....

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Expedition auf den Spuren der Daker (Teil I)

Dakerausstellung in Deva

Im Museum für dakische und romanische Zivilisation in Deva fand vom 11. April bis 15. Mai die Ausstellung "Kunst und Handwerk in der Zeit des dakischen Königreichs: Keramik" statt. Danach wurde sie ins Ethnografiemuseum nach Brad verlegt, wo sie noch bis Ende des Jahres zu sehen ist.

Am Eingang der Ausstellung werden die Besucher stilgerecht von Daker "Daus", in Schlabberhosen aus Hanf, Dolchgürtel, halblangem Haar und...

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Spendenaufruf

Seit ich mich für ein soziales Projekt engagiere, bekomme ich immer wieder Anfragen von Helfern aus dem Ausland, was denn in Rumänien so alles gebraucht wird – Kinderkleidung, Babysachen, Medikamente oder Lebensmittel? Gestern trudelte eine euphorische SMS von Birgit aus Italien ein, die einen Hilfstransport organisiert: „Hurra, habe von einer Firma 18 Fernseher bekommen! Was braucht ihr noch in Rumänien?” Schon juckte es mich in den Fingern:...

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Dorfmuseum stellt Minderheiten vor

Am 17. Mai wurde anläßlich des 75-jährigen Jubiläums des Dorfmuseums (Muzeul satului) die Minderheitenzone in der noch im Aufbau befindlichen Südregion des Museums präsentiert, in der  nach und nach typische, traditionelle Häuser von in Rumänien lebenden Minderheiten aufgebaut werden sollen. Die Veranstaltung wurde durch folkloristische Darbietungen eines Ensembles aus Kronstadt, einer sächsischen Volkstanzgruppe des Deutschen Forums aus...

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Das lebende Museum von Laz

Zwischen dem wegen seiner Dakerfestung bekannten Ort Capâlna und der Kleinstadt Orastie liegt Laz, ein einfaches kleines Straßendorf im Landkreis Alba. Hier lebt die bekannte Glasikonenmalerin Maria Poenariu als letzte Vertreterin einer Familie, die diese Kunst seit fünf Generationen ausübt. Maria Poenariu's Haus ist kein offizielles Museum, doch wer ihre beeindruckende Ikonensammlung bestaunen möchte, wird von der 88-jährigen Dame mit den...

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Hänschen, piep doch mal!

„Da mi un bip” (gib mir einen Piep), sagt man hierzulande, wenn man für ein vorher vereinbartes Telefonsignal keine Gesprächseinheit opfern möchte oder kann, was häufig vorkommt, denn die Gehälter in Rumänien sind klein, der Mitteilungsdrang jedoch groß. Ein Piep kann bedeuten „Bin gut angekommen”, „Mach die Tür auf” oder „Komm runter, ich bin jetzt da”. Den Piep gibt man aber auch ab, wenn man zurückgerufen werden möchte, denn dann bezahlt der...

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