200 Kunstbücher und Kataloge online einsehbar

Guggenheim Museum New York stellt sie kostenlos zur Verfügung

Archivfoto: Wikimedia Commons

Das Solomon R. Guggenheim Museum in New York reagiert auf das gegenwärtige wachsende öffentliche Interesse an der Kunstwelt, indem es die 200 im Laufe der Zeit veröffentlichten Kunstbücher und -kataloge kostenlos zur Verfügung stellt.

Die Titel stammen aus der Zeit ab 1936, dem Eröffnungsjahr des Museums, und umfassen die wichtigsten Meister der modernen und zeitgenössischen Kunst: Constantin Brâncu{i, Vincent van Gogh, Pablo Picasso, Édouard Manet, Marc Chagall, Wassili Kandinsky, Gustav Klimt, Edvard Munch sowie Michelangelo, Leonardo da Vinci oder Peter Paul Rubens.

Seit den 1930er Jahren ist das Museum führend in der Avantgarde der modernen Kunst und hat dazu beigetragen, große Namen in den USA sowie weltweit zu fördern. Für die meisten europäischen Künstler bedeutet eine Ausstellung im Guggenheim erneute internationale Anerkennung.

In den Archiven des Guggenheim-Museums auf der Website Archive.org kann man, wenn man den Link https://archive.org/details/guggenheimmuseum anklickt, je nach Interesse Bücher suchen, und zwar nach dem Namen des Künstlers oder der Künstlerin, dem Entstehungsjahr seiner oder ihrer Arbeit, der Schule oder der künstlerischen Bewegung, der er oder sie angehört. Die Bücher und Kataloge wurden von Kuratoren und Kunsthistorikern erstellt, die an Einzel- oder Gruppenausstellungen des Museums gearbeitet haben. Hier können verschiedene Formate heruntergeladen werden, darunter PDF oder sogar Kindle.

Außerdem wurden auf der Website des Museums unter der „Guggenheim Online Collection“ über 1700 Kunstwerke von 625 berühmten Künstlern zur Verfügung gestellt. Dies stellt ein Viertel des Archivs von 8000 Werken der Solomon R. Guggenheim Foundation dar, die angefangen vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart gesammelt wurden. Neben den Kunstwerken in New York präsentiert die Online-Sammlung auch Exponate aus anderen Guggenheim-Museen weltweit: vom Peggy Guggenheim in Venedig, Bilbao und Abu Dhabi.

Das 1936 eröffnete Guggenheim war ursprünglich als „Museum für abstrakte Malerei“ bekannt. 1959 wurde es in die berühmte Fifth Avenue in der Innenstadt von Manhattan, New York, verlegt.

Das heutige Guggenheim-Gebäude wurde von einem der bekanntesten Architekten aller Zeiten, Frank Lloyd Wright, entworfen. Dieser erfand die Idee des Museums als architektonisches Juwel, das nicht nur für die ausgestellten Kunstwerke, sondern auch für dramatisches Design besucht werden sollte. Somit verlieh er dem Museum die Form eines Nautilus, eines marinen Kopffüßers, sowohl nach außen als auch nach innen, und versah es mit spiralförmigen Rampen, welche oft die Aufmerksamkeit der Besucher von den Kunstwerken ablenken.

1955, zwei Jahre vor dem Tod des rumänischen Weltklassenbildhauers Constantin Brâncu{i, eröffnete das Guggenheim Museum die größte Ausstellung des Meisters in New York. Es umfasste 59 Skulpturen und zehn Gemälde und Gouachen, darunter die berühmte Serie mit dem „Weißen Seelöwen“. Die Vernissage war ein großer Erfolg und veranlasste Brâncu{i, für die „New York Times“ zu erklären: „Ohne Amerikaner hätte ich all dies nicht schaffen können“.

Im Mai 2017 eröffnete das Guggenheim eine Ausstellung mit allen Werken von Constantin Brâncuși aus den Beständen des Museums. Sie sollte ein Jahr geöffnet bleiben, aber das wachsende Interesse von Besuchern aus der ganzen Welt hielt sie bis zum Beginn der Coronavirus-Epidemie offen.

 

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