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Alro SA droht mit zeitweiligem Produktionsstopp

Aluminiumwerk will wieder gesamte Billigstrommenge von Hidroelectrica

Bukarest (ADZ) - Der Aluminiumhersteller Alro SA Slatina droht mit einem Produktionsstopp, sollte er nicht wieder nur billigen Strom bekommen. Seit Oktober hat Hidroeletrica wegen der extremen Dürre „höhere Gewalt“ geltend gemacht und die Liefermenge an billigem Strom (aufgrund eines umstrittenen, bis 2018 geltenden Sondervertrags mit Alro) halbiert.

Die Leitung der Alro SA analysiere verschiedene Varianten, um eine auch nur zeitweilige Einstellung der Produktion zu vermeiden, hieß es weiter in einer Mitteilung an die Bukarester Wertpapierbörse BVB am Mittwoch. Dazu aber müsste Alro es schaffen, wieder die gesamte benötigte Strommenge „zu wirtschaftlich vertretbaren Preisen“ zu beziehen. Entlassungen seien nicht geplant und würden die letzte Lösung sein.

In den letzten Monaten schloss das Aluminiumwerk in Slatina bereits eine Produktionslinie und bezog Strom vom freien Strommarkt OPCOM, für den er allerdings etwa doppelt so viel wie für den billigen Strom von Hidroelectrica zahlen musste.

Trotz der höheren Stromkosten im letzten Quartal 2011 hatte Alro SA Anfang dieses Jahres seine Gewinnerwartungen für das Jahr 2011 um 19 Prozent auf 76 Millionen US-Dollar nach oben korrigiert. In den ersten drei Quartalen war der Reingewinn des Aluminiumwerks bereits um 70 Prozent im Vorjahresvergleich gewachsen.

Der rumänische Aluminiumhersteller Alro SA Slatina gehört mehrheitlich zu der in den Niederlande registrierten Vimetco Gruppe, die von dem russischen Geschäftsmann Vitaly Machitski kontrolliert wird.

cffviseu

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