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Angestrebte Fusion verursacht Wirbel in der Politik

UNPR hat von PNL vor allem Posten verlangt

Bukarest (Mediafax/ADZ) - In den Verhandlungen mit der PNL wegen einer Fusion durch Absorption hat der formelle Vorsitzende der UNPR, Valeriu Steriu, von der PNL vor allem Posten verlangt und wählbare Plätze auf den Listen für die Parlamentswahlen. Diese Fusion soll nach dem 16. Juli stattfinden, es wird noch weiter verhandelt. Von der Fusion sollen Parteigründer Gabriel Oprea und Neculai Onţanu ausgeschlossen werden., was nicht schwer sein wird, denn die beiden wettern dagegen und sprechen von Verrat. Valeriu Steriu hat mit der PNL Folgendes ausgehandelt: 18 wählbare Plätze bei den Parlamentswahlen und zwei Ministerposten in einer eventuellen Regierung.

Liviu Dragnea hatte schon zu Beginn dieser geheimen Verhandlungen geäußert, die PSD lasse sich von dem bisherigen Partner UNPR nicht erpressen. Vor allem weil verschiedene UNPR-Parlamentarier, auf die es schließlich bei der Mehrheitsbildung in den beiden Kammern ankommt, gegen die Fusion sind und sie nicht mitmachen wollen. Das sind vor allem die Leute, die Oprea und Onţanu nahestehen und mit denen jetzt die PSD verhandelt, und zwar mit jedem einzeln. Die Angelegenheit ist jedoch kompliziert, da bei den Kommunalwahlen PSD und UNPR zusammen angetreten sind und die PSD in einigen Fällen, z. B. im Kommunalrat von Bukarest wegen den zwei UNPR-Mandaten die Mehrheit verlieren kann.

cffviseu

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Bemerkungen :

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    Manfred 29.06.2016 Beim 09:04
    Na Helmut,wer ist nun der zahlungskräftigste Freier ?Nach der heutigen Meldung,das 7 der 9 Senatoren zur PSD übergelaufen sind,wohl mal wieder die PSD.Wie war das mit dem Mindestmaß an Anstand ?
  • user
    gerd 28.06.2016 Beim 13:04
    @Manfred: PolitiCUAewzak zum Eigennutz, treffender kann man es nicht formulieren und da ist es vollkommen egal welches Parteimäntelchen man sich gerade umgehangen hat....wenn es mal nicht so läuft wie gewünscht läuft man halt schnell über.Seit zig-Jahren machen die Rumänen diesen Zirkus nun mit und es wird sich wohl auch nichts ändern( bin jetzt seit 10 Jahren in diesem Land und habe die Hoffnung mitlerweile aufgegeben, auch die herangewachsene junge Generation-auf die ich mal grosse Hoffnungen setze) ist in sehr grossen Teilen auch nicht besser, dazu noch der unsägliche Einfluss der Kirche(scheint ja hier ein Tabu-Thema zu sein).
  • user
    Peter 28.06.2016 Beim 13:01
    Dass erinnert mich an die deutsche FDP in den 70er und 80er Jahren.
    Hauptsache mitregieren, mit wem ist egal.Die Quittung hatten sie dann vom Wähler erhalten.
  • user
    Manfred 28.06.2016 Beim 12:09
    Die UNPR ist eine Ansammlung von Wendehälsen und Figuren,welche aus anderen Parteien rausgeworfen wurden,dazu vollkommen ideologiefrei...das sollte sich keine Partei antun,mit ihr zusammenzuarbeiten.Die PSD hat es jahrelang gemacht,Helmut !Wenn es nun auch die PNL machen sollte,kann man sie selbst bei größtem Wohlwollen nicht mehr ernst nehmen.Macht um jedem Preis-das ist Politik zum Eigennutz und charakterfrei.
  • user
    giftschlange 28.06.2016 Beim 09:11
    Die UNPR verhält sich wie eine Hure...wer bietet mir mehr,der darf mit mir schlafen.PNL und PSD sollten dieser Partei eine Abfuhr erteilen.Dies würde den WählernInnen zeigen,dass beide Parteien trotz stärkster Gegensätze,doch noch ein Mindestmaß an Anstand in der Politik hoch halten.
Kanton Aargau