Ausgaben müssen gestrafft werden

Auswirkungen des höheren Mindestlohns

Temeswar - Die Anhebung des Mindestlohnes in Rumänien zieht ab Februar eine Welle von Lohnerhöhungen mit sich. Für die Stadtverwaltung sind dies Zusatzausgaben, allein für die verbliebenen elf Monate in diesem Jahr, von insgesamt 24 Millionen Lei. „Deshalb müssen wir auf einige Investitionen und Modernisierungen aus Eigenmitteln verzichten“, sagt der Bürgermeister von Temeswar, Nicolae Robu. Von bisherigen 6,8 auf künftige neun Millionen Lei werden die monatlichen Ausgaben der Temeswarer Stadtverwaltung für die Entlohnung ihrer Beamten steigen. Diese zusätzlichen Gelder „können nicht aus dem Hut gezaubert werden“, so Robu. Um diesen höheren Aufwand zu decken, werde die Stadt zumindest in diesem Jahr auf Modernisierungen, aber auch auf Investitionen verzichten müssen. Konkret sprach der Bürgermeister Investitionen in den Bau bzw. in die Sanierung von Brücken und Überführungen an. Man könne nicht die gesamte zusätzliche Finanzlast auf die Schultern der Kommunen übertragen, sagte Robu. Als Lösung sieht er die Überweisung von mehr Geld an Städte und Gemeinden aus den Mehrwertsteuer-Einnahmen.

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