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Băsescu: EU-Beitrittskalender für die Moldau gefordert

Krim-Episode bleibt wahrscheinlich kein Einzelfall

Bukarest (ADZ) - Präsident Traian Băsescu und sein moldauischer Amtskollege Nicolae Timofti haben am Mittwoch auf einer gemeinsamen Pressekonferenz aufgezeigt, dass für die angesichts der Krim-Krise um ihre territoriale Integrität besorgte Nachbarrepublik eine beschleunigte europäische Integration die beste Sicherheitsgarantie sei.

Die beiden Staatschefs waren in Jassy/Iaşi zusammengetroffen, um über die geopolitische Lage in der Region zu beraten. Băsescu erklärte, bei dem gestern gestarteten zweitägigen EU-Gipfel einen „Fahrplan“ der EU für die Moldau fordern zu wollen – ihr müsse ein klarer Beitrittskalender geboten werden. Sie sei zurzeit „erheblichen Sicherheitsrisiken“ ausgesetzt, er habe Präsident Timofti diesbezügliche vertrauliche Informationen und Analysen übermittelt. Vieles deute darauf hin, dass die „Krim-Episode“ kein Einzelfall bleiben wird, den EU-Partnern wolle er daher empfehlen, den „Versicherungen Russlands nie zu 100 Prozent zu glauben“.

Der moldauische Präsident hob hervor, dass sein Land klein sei und nichts als „Ruhe und Sicherheit“ wünsche. Doch befürchte er, dass gestern in Moskau beim Treffen mit der Führung der abtrünnigen Region Transnistrien „nicht zugunsten der Moldau“ entschieden wurde. Ähnliches scheint auch der republikanische US-Senator John McCain zu befürchten, der am Mittwoch eine genaue Beobachtung der Lage in der Moldau anmahnte.

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Bemerkungen :

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    Norbert 22.03.2014 Beim 22:22
    Herr Hanns,Ich vervollständige mal ihren ersten Satz!! Mit der Meinung der Deutschen in Deutschland. 90 Prozent der Deutschen und aller Parteien,sehen es als Fehler an ,das Rumänien in der EU ist.Sie sind aber drin.Das ist das eine .Gottsei Dank haben sie aber dort nichts zu melden.Allso hat man das Problem erkannt.Und die Lösung gleich dazu.In der EU haben die Länder was zu sagen, und zu Entscheiden die den Euro haben. Und dann wiederum die die Zahlmeister sind.Rumänien ist die nächsten 100 Jahre bestens damit beschäftigt,sich die Klau und Bettelmentalietät auf Staatsebene abzugewöhnen).Ich denke aber ,es wird dabei bleiben.Die Rumänen haben die gleiche Mentalietät wie die Süditaliener .Und damit hat sich Europa und die Welt schon lange abgefundehn.AMEN
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    Sraffa 22.03.2014 Beim 17:25
    @Diana : Ihr Statement berücksichtigt nicht die jahrhundertelange Auseinandersetzung zwischen Rußland und dem Omanischen Reich um die Oberhoheit in dieser Region. Ihre Ansicht, Bessarabien sei ausschließlich ein Teil Rumäniens hält vor der Geschichte so nicht stand ! Die Moldavier mögen bitte selber entscheiden wem sie zu welchen Bedingungen angehören wollen. Und die Rumänen sollten auch entscheiden können ob sie das annehmen wollen ! Viele Rumänen haben Vorbehalte zu einer Mitgliedschaft Bessarabiens in Rumänien.

    Einfach so von Glücksrittern wie Barroso usw. würde ich meine Entscheidng nicht abhängig machen wollen; die Menschen müssen es hinterher ausbaden !
  • user
    rudi 22.03.2014 Beim 04:31
    Ja ,Ja....der gute Herr Basescu........bereitet jetzt schon den Stimmenfang in Moldavien vor-----für den neuen Superverein PMP.....und die Präsiwahl.......alles nur Arschkriecherei !!!
    Sind ja wohl einige Wahlberechtigte Moldavier....und vielleicht, werden ja ab sofort auch....die Anträge für rum. Papiere viel schneller abgewickelt.....damit es noch mehr werden! Dem Burschen ist ja alles zu zutrauen....beim Referendum...da haben ja die Ungarn geholfen.....und jetzt womöglich die Moldvier!
  • user
    Manfred 21.03.2014 Beim 20:49
    @Diana:ich war absichtlich sehr vorsichtig mit meiner Meinung,das Problem ist sehr kompliziert.Ich persönlich mag die Moldauer,aber muß man einen Konflikt mit Rußland deswegen riskieren,unter dem halb Europa leiden muß,das ist eine Gewissensfrage.Wenn man sich einigen könnte,Transnistrien=Rußland+Moldowa=Rumänien...
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    Diana 21.03.2014 Beim 19:18
    Die Ignoranz und die Unwissenheit der EU-Búrger im Bezug auf die Geschichte Osteuropas!, somit der Ukraine und auch der Moldavien , ist beängstigend! Die Republik Moldavien, frühere Provinz BASARABIEN , war Historischer Teil Rumäniens, dass vom sovietunion 1940 besetzt wurde. Tausende Rumänen, Frauen, Männer und kleinkinder wurden nach Sibirien zur Zwangsarbeit deportiert. Viele starben in der Deportation. Kaum eine Familie in Moldau, die von dieser Tragödie, nicht betrofen wäre! Die EU schweigt darúber, um Putin nicht zu ärgern. Daher wundert mich nicht, dass unwissende Bürger, der Meinung sind, dass die Repuplik Moldau hat die EU nicht zu kümmern. Dieses Land gehört kulturell und historisch zu Euro
  • user
    Manfred 21.03.2014 Beim 17:22
    Ganz heikles Thema,ausschließlich ein Fall für die EU!
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    Hanns 21.03.2014 Beim 11:10
    Niemand braucht Moldawien in der EU !!!
  • user
    Sraffa 21.03.2014 Beim 01:48
    War es nicht so daß Russland damals aus dem heutigen Moldawien die Türken vertrieb ?
    Dieser Staat befindet sich wirklich kulturell, genetisch und politisch im Grenzbereich zwischen Ost und West. Meines Erachtens nach sollte man ihn auch dort lassen !
Kanton Aargau