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Behörden wissen nichts von einem Anschlag auf Dragnea

PSD-Chef glaubt nicht, dass Soros dahintersteckt

Bukarest (ADZ) - Der angebliche Anschlag, dem PSD-Chef Liviu Dragnea vergangenen April entgangen sein will, sorgt bei den Behörden für Kopfschütteln und im Netz für jede Menge Spott.

Der Reihe nach gaben am Mittwoch Inlandsnachrichtendienst SRI, Personenschutzdienst SPP, Antimafiastaatsanwaltschaft DIICOT und die Generalstaatsanwaltschaft bekannt, keinerlei Kenntnis davon zu haben, zudem habe Dragnea deswegen nie Anzeige erstattet. PNL-Sprecher Ionel Danc² empfahl Dragnea, umgehend „einen Facharzt aufzusuchen“, warnte indes auch davor, dass derlei „Märchen“ vor allem als „billiger Trick“ gedacht sein dürften, um vom Eklat um die jüngste Polizeigewalt abzulenken.

Dragnea selbst ruderte am Mittwoch erheblich zurück: Nachdem er noch am Vortag den US-Milliardär George Soros durch die Blume als mutmaßlichen Auftraggeber bezeichnet hatte, sagte der PSD-Chef nun dem TV-Sender Antena 3, er glaube nicht, „dass Soros dahintersteckt“. Den „Anschlagsversuch“ beschrieb Dragnea wie folgt: Vier „dunkel gekleidete Gestalten“ hätten ihn in einem Restaurant „intensiv angestarrt“, anschließend habe einer der Männer eine „eindeutige Geste zum Hals“ gemacht.

cffviseu

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Bemerkungen :

  • user
    Peter 24.08.2018 Beim 19:56
    Mein Gott, das war der Versuch des ersten Kontakts, die Vier waren außerirdische Telepathen. Das Anstarren war nichts anderes als der Versuch der Kontaktaufnahme mittels lesen von Gehirnströmen und Gedanken, leider ist der Kontakt fehlgeschlagen. Warum nur?
    So jetzt Spaß beiseite!
    Wie oft werden Politiker angestarrt, wenn Blicke töten könnten, gäbe es weltweit keiner mehr, aber zum Glück können Blicke nicht töten. Da ist jemand auf dem absteigenden Ast und greift nach jeden Strohhalm (hier Mitleid) und verliert jeglichen Bezug zur Realität. Der Zeitraum wird immer kürzer bis sich die ersten Genossen von ihm distanzieren.
  • user
    Manfred 24.08.2018 Beim 17:01
    Dragnea benimmt sich wie ein kleines Kind,welches beim Lügen erwischt wurde...Anstatt für die Lüge die Konsequenzen zu ziehen,macht er es noch schlimmer,indem er weiter phantasiert.Morgen könnte es vielleicht sein,das es seine Leibwächter waren,von deren Existenz er nichts wußte...In welchem Restaurant das "Drama " passierte,hat er natürlich auch vergessen...
  • user
    Wulf 24.08.2018 Beim 10:12
    Vier „dunkel gekleidete Gestalten“ hätten ihn in einem Restaurant „intensiv angestarrt“, anschließend habe einer der Männer eine „eindeutige Geste zum Hals“ gemacht. Mhmhm...das ist ja wirklich gefährlich.
  • user
    Ottmar 24.08.2018 Beim 09:13
    Das sind eindeutige Zeichen von Paranoia. Hitler hatte auch ein grosse Paranoia. Vielleicht hat sich dieser Miniherrscher. ihn zum Vorbild genommen. Auf Hitler wurden mehrere Anschläge ausgeführt. Aber mit Bomben nicht mit anstarren. Aber in Deutschland hat man gesehen wohin das geführt hat mit dieser Paranoia.