BNS: Krise hat 400.000 Arbeitsplätze gekostet

Bukarest (ADZ) - Laut einer am Donnerstag vorgestellten Studie des Nationalen Gewerkschaftsblocks (BNS) sind durch die Wirtschaftskrise in Rumänien 400.000 Arbeitsplätze, in Unternehmen mit mindestens 10 Angestellten, verlorengegangen und 100.000 Unternehmen vom Markt verschwunden.

Mit 7,4 Prozent liegt die Arbeitslosenrate auf einem Höchstwert der letzten acht Jahre, wobei die Jugendarbeitslosigkeit mit 23,7 Prozent einen historischen Maximalwert erreicht hat. Auf eine freie Arbeitsstelle kommen derzeit 28 Arbeitslose. Radu Soviani, Arbeitsmarktexperte im Rahmen des BNS, hat erklärt, dass in Zukunft eine bessere Absorption von EU-Geldern, die für die Personalentwicklung bestimmt sind, nötig sein wird. In den letzten drei Jahren haben laut Soviani nur 10 Prozent der Beschäftigten Rumänen, also 900.000 Personen, eine berufliche Weiterbildung absolviert.

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Bemerkungen :

  • user
    Rudi 01.09.2012 Beim 06:27
    100.000 Unternehmen sind vom Markt verschwunden, ja, das hört sich schon brutal an, für Leute die das Land nicht kennen! Ich denke mal, das ca. 90% davon gar keine richtigen Unternehmen waren, sondern sehr viele sogenannte Scheinfirmen (SRL), denn hier haben ja viele Personen eine SRL, ja fast jedes Kiosk ist eine SRL(GmbH), und da wurden auch sehr viele sogenannte Unternehmen seitens der Behörden, wegen nicht respektierten Steuergesetzen, bzw. Nichtaktivität gelöscht ,und das verunschönt natürlich schon die Statistik !!