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Börse dreht mehrheitlich ins Minus vor dem Hintergrund rückläufiger Aktienumsätze

Ein Rückblick auf den Handel an der Bukarester Wertpapierbörse

Symbolfoto: Wikimedia Commons

Der Handel startete am Montag vergangener Woche mit einem Umsatz in Höhe von 34,2 Millionen Lei, 50 Prozent über dem Stand des vorangegangenen Handelstages. Am Folgetag stieg der Umsatz um mehr als das Doppelte (plus 137 Prozent), nur um am Tag danach um 2,2 Prozent zurückzugehen. Der Donnerstag brachte einen Umsatzeinbruch von knapp 47 Prozent auf 42,2 Millionen Lei und am letzten Tag der vergangenen Handelswoche halbierte sich der Umsatz noch einmal auf 19,6 Millionen Lei. Insgesamt belief sich der Umsatz mit Aktien auf 265,5 Millionen Lei in der vergangenen Woche (54,3 Millionen Euro), was einem Tagesdurchschnitt von 51,3 Millionen Lei oder 10,8 Millionen Euro entspricht. Umsatztreiber waren auch in dieser Woche die Banca Transilvania (TLV, 2,29 Lei, ISIN ROTLVAACNOR1) mit einem Anteil von 20,8 Prozent des Gesamtumsatzes und die BRD (BRD, 12,06 Lei, ISIN ROBRDBACNOR2) mit einem Anteil von 17,2 Prozent. An erster Stelle stand jedoch der Mineralölkonzern OMV Petrom (SNP, 0,384 Lei, ISIN ROSNPPACNOR9) mit einem Anteil von 23,4 Prozent vom Gesamtumsatz. Für die Bankaktien scheint sich der Run ausgezahlt zu haben, sie legten zwischen 0,6 (TLV) und einem Prozent zu (BRD). Die Mineralölaktien verloren auf Wochensicht satte 2,2 Prozent.

Die Indizes

Die Indizes zeigten ein eher zurückhaltendes Bild der Börse. Außer dem Finanzwerte-Index BET-FI schlossen alle Indizes im Minus. Der besagte Index legte auf Wochensicht 1,03 Prozent zu. Alle anderen wichtigen Indizes verloren zwischen 0,65 Prozent (BETPlus) und 1,64 Prozent (BET-NG), im Durchschnitt aber 0,95 Prozent. Dank des Finanzwerte-Index lag der Durchschnitt bei 0,55 Prozent. Doch trotz überwiegend schwacher Leistung verlor kein Index seine Unterstützung, dafür kletterte der BET-FI über seine aktuelle psychologische Grenze von 38.000 Punkten auf 38.228,11 Punkte. Die Handelswoche startete dabei optimistisch, sämtliche Indizes legten in den ersten zwei Tagen zu. Erst ab Mittwoch gab die Börse nach, zunächst zögerlich (minus 0,38 Prozent), danach kräftig: Im Durchschnitt fielen die Indizes am Donnerstag um 1,12 Prozent. Am Freitag gab es dann ein leichtes Comeback (durchschnittlich plus 0,3 Prozent).

Die Aktien

Die Marktkapitalisierung, der Wert aller gehandelten Aktien, ging in der vergangenen Woche leicht zurück. Dabei startete die Handelswoche mit einem Plus von 0,64 Prozent auf 163,9 Milliarden Lei (34,7 Milliarden Euro), beendete sie aber mit einem Gesamtverlust von 0,74 Prozent. Zuletzt lag der Wert aller gehandelten Aktien bei 161,7 Milliarden Lei oder 34,24 Milliarden Euro. 21 Emittenten verzeichneten sinkende Aktienkurse, für 37 Emittenten ging es mit den Kursen dennoch aufwärts. Große Sprünge schafften dabei die Brauerei Bermas (BRM, 1,29 Lei, ISIN ROBEMAACNOR3) mit einem Wochenplus von 11 Prozent, der Hotelbetreiber Turism, Hoteluri, Restaurante Marea Neagra (EFO, 0,112 Lei, ISIN ROEFRIACNOR6) mit plus 13,1 Prozent und der Chemiebetrieb Carbochim (CBC, 12,8 Lei, ISIN ROCBCHACNOR3) mit einem Anstieg von 14,3 Prozent. Am anderen Ende der Skala steht ebenfalls ein Hotelbetreiber, SIF Hoteluri (CAOR, 1,15 Lei, ISIN ROCAORACNOR9) mit einem Verlust von 20,1 Prozent. Das Bauunternehmen Condmag (COMI, 0,0105 Lei, ISIN ROCOMIACNOR3) verlor in der vergangenen Woche 16 Prozent, der Stromerzeuger Nuclearelectrica (SNN, 10,54 Lei, ISIN ROSNNEACNOR8) 11 Prozent.

Devisen

Kaum Bewegung am Devisenmarkt in der vergangenen Woche: Beide Leitwährungen konnten sich gegen den rumänischen Leu durchsetzen, doch die Wertsteigerung fiel eher in den Bereich „Seitwärtsbewegung“. Der Euro legte auf Wochensicht 0,08 Prozent zu und startete bei einem Stand von 4,7228 Lei in die neue Woche. Der US-Dollar schaffte nur ein Plus von 0,03 Prozent und startete bei 4,1899 Lei. Gut möglich, dass die aktuelle Dollarstärke an den internationalen Märkten erst in der laufenden Handelswoche auf am rumänischen Devisenmarkt sichtbar wird.

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