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Bozankaya-Vertreter kamen nach Temeswar

Erste Straßenbahn wird 2021 ins Banat geliefert

Temeswar – Eineinhalb Jahre müssen sich die Temeswarer gedulden, bis die erste Straßenbahn aus der Türkei in die Stadt an der Bega geliefert wird. Am Freitag wurde im Rathausgebäude der Vertrag unterzeichnet, wodurch sich die Firma „Bozankaya“ verpflichtet, in den kommenden vier Jahren mindestens 16 neue Straßenbahnen für Temeswar herzustellen. Die erste Straßenbahn soll aber erst im europäischen Kulturhauptstadtjahr 2021 im Banat ankommen.

Türkisch-rumänische Zusammenarbeit besiegelt: Im Temeswarer Rathaus wurde der Vertrag zur Herstellung und Lieferung von neuen Straßenbahnen unterzeichnet. Foto: Constantin Duma

Die neuen Straßenbahnen werden mit Klimaanlage, Sitzheizung, Videoüberwachung, E-Ticketing-Systemen, u.Ä. ausgestattet sein. Der eingebaute Akku soll eine Fahrautonomie von 63 Kilometern ermöglichen. Auch werden Menschen im Rollstuhl barrierefrei mit den neuen Trams fahren können, ließ Bürgermeister Nicolae Robu wissen. Der Rahmenvertrag sieht den Erwerb von 16 bis 40 Trams aus der Türkei vor, der Bürgermeister informierte jedoch, dass die europäische Finanzierung voraussichtlich den Kauf von 21 derartigen Traums möglich machen wird (die ADZ berichtete).

Anlässlich der Vertragsunterzeichnung brachten die Vertreter der Firma „Bozankaya“ einige Modellstraßenbahnen mit, die sie im Sitzungssaal des Stadtrats ausstellten. „Die Fahrzeuge, die wir nach Temeswar liefern werden, sind von neuester Technologie; Sie werden sehen, dass mit der Zeit alle Stromversorgungskabel abgeschafft werden und wir nur per Batterie fahren werden“, sagte Murat Bozankaya, Geschäftsführer des türkischen Unternehmens.

Die erste Straßenbahn mit einer Fahrautonomie von 63 Kilometern wird eine Premiere darstellen, hieß es bei der Vertragsunterzeichnung. Für ein solches Verkehrsmittel bietet der Hersteller eine sechsjährige Garantie, die die Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten mit einschließt. Für ein solches Fahrzeug zahlt die Kommune rund 2,5 Millionen Euro. Die Finanzierung kommt größtenteils von der Europäischen Union, in diesem Sinne hat die Stadt bereits drei Finanzierungsanträge für jeweils sieben Trams bei der Regionalentwicklungsagentur ADR Vest eingereicht. Der erste derartige EU-Finanzierungsvertrag wurde vor zwei Wochen unterzeichnet.

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