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Bukarest: Die letzten großen Wahlveranstaltungen

Gesondert auf dem Revolutionsplatz und bei Romexpo

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Donnerstagabend fanden in Bukarest die letzten großen Wahlveranstaltungen der beiden gegnerischen Formationen statt. Auf dem Revolutionsplatz hatten sich 10.000 Anhänger von Traian Băsescu und der PDL versammelt. Der Hauptredner war hier der amtsenthobene Präsident selbst, der vor allem versuchte, den Aufruf der PDL zum Boykott des Referendums zu erklären: Es ginge vor allem darum, „den Staatsstreich vom 3. bis 6. Juli nicht zu validieren.“ Auch seine Aufforderung laute: Geht nicht zu den Wahlen, denn die 256 Parlamentarier wollen den Staatsstreich unter der demokratischen Wahl der Bürger verbergen. Traian Băsescu schloss mit dem Gruß: „Auf Wiedersehen in Cotroceni.“

Die USL hatte ihre Anhänger auf dem Romexpo-Gelände versammelt, mit 100 Autobussen waren vor allem Leute aus den Bukarest am nächsten liegenden Kreisen gebracht worden, die Teilnehmerzahl wird mit 40.000 angegeben. Die Hauptredner waren Premier Victor Ponta und der interimistische Präsident Crin Antonescu. In ihren Aufforderungen ging es vor allem darum, mehr als neun Millionen Bürger für die Beteiligung am Referendum zu motivieren.

Eine solche Aufforderung kommt auch vom Vorsitzenden der Fraktion der Sozialdemokraten im EU-Parlament, Hannes Swoboda: Die Demokratie gründe auf die Meinungsäußerung der Bürger.

cffviseu

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Bemerkungen :

  • user
    Ottmar 29.07.2012 Beim 19:08
    Hallo Helmut,
    die Securitate um Ponta , Nastase und Iliescu,
    hackte die Datenbasis von Vodafone stahlen (Dr. copy and paste) meine privaten Daten und haben mir eine SMS gesendet. Was soll das in einer Demokratie? Was wird aus Rumänienn wenn die Securitate wieder stehlen und morden darf ohne vom Staatsanwalt belangt zu werden
  • user
    Hanns 28.07.2012 Beim 14:31
    Helmut - wir diskutieren hier die Probleme, die es momentan in Rumänien gibt und nicht solche in anderen Ländern!
    Die von Ihnen angesprochenen FPÖ, BZÖ und FPK werden in Österreich sowieso nicht wirklich ernst genommen. Diese Fehler kennen wir und jeder Österreicher hat seine Meinung dazu - aber nochmals, das steht hier nicht zur Diskussion und interessiert die Leser in diesem Forum auch nicht wirklich. Ich kann mich nicht erinnern darüber hier in der ADZ gelesen zu haben. Sie weichen auf konkrete Fragen immer damit aus in dem Sie die Fehler in anderen Ländern aufzeigen!
  • user
    Helmut 28.07.2012 Beim 13:51
    Die Antwort die Hanns gerne lesen möchte,werde ich nicht schreiben.Meine Erziehung verbietet mir dies.Ich hoffe,nur das er auch in Zukunft,wenn es um soziale,wirtschaftlich oder andere wichtige Probleme des Landes geht, so tüchtig mitdiskutiert und nicht nur alles kritisiert, sondern als ehemaliger EU-Berater für Rumänien, auch wertvolle Anregungen liefern wird. ......Keine Sorgen ich vergesse nichts.
  • user
    Hanns 28.07.2012 Beim 13:36
    Helmut - blabla sonst nichts Neues und immer die selbe langweilige Darstellung.
    Ich wünsche Ihnen auch ein schönes Wochenende und hoffentlich vergessen Sie nicht auf Ihre demokratische Pflicht.
  • user
    Helmut 28.07.2012 Beim 13:29
    Wünsche allen ein schönes Weekend und keine schlaflose Nacht von Sonntag/Montag, mit oder ohne Basescu.
    PE 29 JULIE,MERGE TOTI,SA VOTAM.........
    WER DIE DEMOKRATIE ERNST NIMMT,VERTEITIGT DURCH SEINE TEILNAHME AM REFERENDUM,EINES DER HÖCHSTEN GÜTER DIESER,DASS GEHEIME und FREIE WAHLRECHT,dafür haben vor nicht ganz 23 Jahren in Rumänien ihr Leben geopfert.
  • user
    Helmut 28.07.2012 Beim 13:20
    Der Hanns hat wirklich ein gestörtes Verhältnis zur Demokratie,wenn Abgeordnete der PDL auf Grund der Erpressungsversuche der PDL -Führung die Partei verlassen,ist es undemokratisch.Wenn aber ,so wie es in den letzten Jahren in Rumänien vorgekommen, Abgeordnete der Opposition,zur PDL gewechselt haben ,ist es ein demokratischer Vorgang.Hanns hat sich nie darüber aufgeregt. Mancher sollte sich besser vorher informieren, bevor er kritisiert.Das kommt mir so vor ,wie bei der FPÖ in Österreich,wenn ein FPÖ -Politiker sich bereichert und korrupt ist,ist das vollkommen in Ordnung und wenn ein Gauner einer andern Partei etwas tut,setzt ein riesiges Geschrei ein(natürlich berechtigt).Selbstverständlich gibt/gab es solche Fraktionswechsel in allen Parlamenten der Welt.Selbst in Österreich FPÖ...BZÖ....FPK....BZÖ.. und immer wieder bietet Herr Strache anderen Abgeordneten einen Platz in seiner Partei an.Aber in Rumänien ist es mindestens ein undemokratischer Akt,wenn nicht mehr.Über die Argumentation mancher Personen,kann man sich nur mehr wundern.Bitte,nicht päpstlicher als der Papst sein.Danke.
  • user
    Hanns 28.07.2012 Beim 13:15
    Helmut - es erstaunt mich immer wieder, wie Sie sich Ihre eigene Vorstellung von Demokratie zurechtrücken!
  • user
    Hanns 28.07.2012 Beim 12:49
    Sraffa - bitte verzeihen Sie ich habe mich bei Ihrem Namen vertippt.
  • user
    Hanns 28.07.2012 Beim 12:44
    Scraffa! Es ist schon richtig, dass sich die Mehrheit im Parlament durch Überläufer verändert hat. Aber, dies ist ein absolut undemokratischer Vorgang, weil dadurch das Wahlvolk betrogen wurde. Diese Abgeordneten wurden so niemals vom Volk gewählt!
  • user
    Helmut 28.07.2012 Beim 00:26
    Herr Sraffa hat vollkommen Recht........Wenn ein suspendierter Staatspräsident und eine ehemalige Regierungspartei nicht weis was ein Staatsstreich ist,dann ist/war es Zeit,daß diese abgelöst wurden.,weil eine solche Unwissenheit stellt wirklich eine politisch Gefahr dar.Die Aussage"Staatsstreich" ist eine bewußte Lüge und zeigt davon, dass diese PolitikerInnen großes Interesse haben/hatten das Land zu destabilisiern.Hier wurde ein Staatspräsident suspendiert welcher mit allen Mitteln versuchte die parlamentarische Tätigkeit zu behindern,zum Schaden des Landes. Das Volk wird am Sonntag darüber entscheiden,ob es diesen Herrn, noch bis Dezember 2013, an der Spitze des Staates haben will.Ob die durch die EU aufgezwunge Wahlordnung wonach die Zahl der Wahlberechtigten 50%+1 Stimme für die Gültigkeit des Referendums entscheident ist,demokratisch und richtig war ,ist zu bezweifeln.Überall wird nach der Abgabe der gültigen Stimmen entschieden,nur Rumänien zwingt man eine solche Wahlordnung,nach Korrektur durch das Parlament auf.(bekannter Weise,wurde vor dem 1.Referendum die ursprüngliche Wahlordnung von der damaligen PDL-Mehrheit geändert,da gab es aber keinen Aufschrei von Seiten dieser Demokraten aus dem Ausland).Würde es nach der aufgezwungen Wahlordnung gehen,wären im Musterland der Demokratie ,der Schweiz,90% aller Referenden als abgelehnt zu betrachten.Wahlbeteiligung zwischen 25 - 40% der Wahlberechtigten.Aber auch in der Schweiz gilt die Wahlbeteiligung und nicht die Zahl der eingetragenen Wähler......Herr Swoboda hat eine vollkommen richtige Aufforderung an die rumänischen Wähler gerichtet. Diese Aufforderung wird von vielen Politikern aller Parteien ,innerhalb der EU, unterstützt.Dem Berichterstatter der ADZ,dürfte entgangen sein,dass auch die PDL, Anhänger aus allen Kreisen Rumäniens ,zu dieser Veranstaltung gebracht hat.Besonder gut konnte man dies an den Plakaten ,während der Fernsehübertragung erkennen.Das ist kein Vorwurf an die PDL,jede Partei ,überall auf der Welt,bringt WählerInnen aus dem ganzen Land zu solch wichtigen Abschlußveranstaltungen.Die geschätzte Teilnehmeranzahl durch den Berichterstatter, deckt sich mit Zählungen anderer Beobachter.
    Es ist zu hoffen,daß die RumänenInnen wirklich den Ernst der Lage erkennen und sich an diesem Referendum beteiligen .Wenn auch viele, durch die verschiedensten Ereignissen in der rumänischen Politik, von dieser genug haben,ist es einfach notwendig klare Entscheidungen zu treffen.Klare Entscheidungen sind gerade in stürmischen Zeiten der Innenpolitik wichtig.
    VOTA::::VOTA
    PE 29 JULIE,MERGEM TOTI,SA VOTAM
    RUMÄNEN/INNEN GEHT AM 29.JULI ZUR WAHL
  • user
    Sraffa 27.07.2012 Beim 19:49
    Dies war kein Staatstreich wie Basescu polemisch behauptet sondern ein normaler Regierungswechsel aufgrund geänderter Mehrheiten. Die Überläufer mögen unehrenhaft gehandelt haben aber es war kein Staatsstreich
Kanton Aargau