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Călin Popescu Tăriceanu ist neuer Senatspräsident

Projekt der Sozialliberalen Union soll weitergeführt werden

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Nach dem spektakulären Rücktritt von Crin Antonescu (PNL) hat der Senat Montag einen neuen Vorsitzenden gewählt – Călin Popescu Tăriceanu. Dafür gab es eine Absprache zwischen der PSD, der UNPR, der PC und dem Ungarnverband UDMR.

Bei der Abstimmung konnte Călin Popescu Tăriceanu 93 Stimmen auf sich vereinigen, bei 60 Gegenstimmen. Auch andere Kandidaten waren aufgestellt worden: Marius Obreja (PNL) erhielt 45 Stimmen dafür und 108 Gegenstimmen, Dumitru Oprea (PDL) 15 Stimmen dafür und 133 Gegenstimmen.
Tăriceanu erklärte, dass er sein Amt korrekt und ausgeglichen wahrnehmen wolle, dass er aber gleichzeitig nicht unbeteiligt zusehen werde, was in der Gesellschaft geschieht. Man müsse die Konflikte, die in letzter Zeit vorgeherrscht haben, überwinden.

Premier und PSD-Vorsitzender Victor Ponta äußerte, dass die PSD Tăriceanu unterstütze, nicht um die PNL zu spalten, sondern um eine Wiederherstellung der Sozialliberalen Union (USL) zu versuchen.
Der bisherige Senatspräsident und PNL-Vorsitzende Crin Antonescu beteuerte, dass keine Gefahr für eine Spaltung der PNL bestehe. Das zeigte auch die Abstimmung im Senat, die PNL-Fraktion habe geschlossen gegen Tăriceanu gestimmt. In der PNL habe es schon vieles gegeben, aber kein bisheriger Parteivorsitzender, der die PNL verlassen hat, habe sich so schändlich benommen wie Tăriceanu.

cffviseu

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Bemerkungen :

  • user
    Moni 12.03.2014 Beim 20:59
    Jeder der Ponta irgendwie unterstützt, unterstützt ganz nebenbei die Koruption...
  • user
    Manfred 12.03.2014 Beim 19:23
    1.ist Mut immer der direkte Nachbar der Dummheit!
    2.Ich zweifle eher am großen Koalitionspartner,lieber Helmut!
  • user
    Helmut 12.03.2014 Beim 13:42
    @Manfred,darauf brauchst Du nicht gespannt sein.....Herr Tariceanu hat eine Schritt gesetzt welchen er mit seinem Gewissen vereinbaren kann,ein mutiger Mann.Ein weiteres verbleiben in der Antonescu/Johannis -PNL wäre für ihn unehrlich gewesen.Selbst wenn die USL iin den Kommunen beendet würde,gäbe es kein Chaos.Die kleinen ,ehrlichen und brav in den Gemeinden und Dörfern tätigen PNL-PolitikerInnen haben einen anderen Charakter als die PNL-Führungsetage und sind in der Mehrheit an einer weiteren Zusammenarbeit mit ihren bisherigen Partnern äußerst interessiert.
  • user
    Manfred 12.03.2014 Beim 05:21
    Da die PNL eine weitere Zusammenarbeit in der USL per Entscheid der Führungsetage mit über 95% abgelehnt hat,betrachte ich diese Wahl als Provokation.Will man erreichen,das die USL auch offiziell beendet wird und in den Rathäusern das Chaos regiert?Die Ergebnisse kann man dann ja der PNL wieder in die Schuhe schieben.Von Tariceanu war das keine Heldentat,man kann gespannt sein,wie es die Bevölkerung aufnimmt.
Kanton Aargau