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Cioloş wirbt in Paris für Rumäniens Schengen-Beitritt

Hollande stellt schrittweise Aufnahme in Aussicht

Regierungschef Dacian Cioloş und der französische Staatspräsident François Hollande bei der gemeinsamen Pressekonferenz
Foto: Agerpres

Bukarest (ADZ) - Premier Dacian Cioloş hat am Mittwoch anlässlich seines zweitägigen Besuchs in Paris Gespräche mit dem französischen Präsidenten François Hollande, Ministerpräsident Manuel Valls und dem Präsidenten des französischen Senats, Gérard Larcher, geführt.

Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem französischen Staats-oberhaupt hob Cioloş hervor, dass Rumänien „sämtliche Initiativen unterstützt, die einem soliden Schengen dienen“. Der Regierungschef unterstrich, dass Rumänien sich an den Projekten zur Konsolidierung der EU-Außengrenzen bereits beteilige, und äußerte die Hoffnung, dass diesen Bemühungen nebst den bereits erfüllten Kriterien zwecks Beitritt zum grenzkontrollfreien Schengenraum Rechnung getragen werde.

Präsident Hollande erklärte, dass beide Länder „zusammenarbeiten“, damit Rumänien schrittweise in den Schengenraum aufgenommen werden bzw. zunächst seine Luftgrenzen öffnen kann. Des Weiteren bestätigte Hollande, der Einladung seines Amtskollegen Klaus Johannis bezüglich eines Rumänien-Besuchs im Laufe des Jahres stattgeben zu wollen.

Auf Cioloş‘ Agenda standen zudem Treffen mit Vertretern der französischen Wirtschaft und der rumänischen Diaspora. Begleitet wurde Cioloş auf seiner Reise von Vizepremier und Wirtschaftsminister Costin Borc, Außenminister Lazăr Comănescu, Kulturminister Vlad Alexandrescu und dem Chef der Regierungskanzlei, Dragoş Tudorache.

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Bemerkungen :

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    Jürgen 23.01.2016 Beim 12:55
    Sicher ist es ein weiter Weg, aber was hat das mit den Sozialkassen anderer Länder zu tun. Rumänien erhält als strukturschwaches Land genau das, was ihm seit seinem Eintritt in die EU zusteht. Übrigens genau wie Ungarn und Polen, die sich aber inzwischen fast als rechtsradikal gebärden. Denen gehören die Zuschüsse aus der EU sehr wohl gestrichen.
  • user
    Norbert 22.01.2016 Beim 13:48
    Das ist ein weiter Weg für Rumänien.Sie wollen überallhin,am besten in die Sozialkasse anderen Länder.Aber Flüchtlinge wollen sie nicht aufnehmen.Na dann mal los und überzeugt die28 Eu Länder ,die Einstimmig das beschlöießen müssen.Die Angie hat sich das gemerkt.Allso ich kann mir das in Deutschland nicht vorstellen,das eine Partei den rumänischen Staat da unterstützen würde.
Kanton Aargau