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Dan Diaconescu klagt über „feindliche“ Regierung

Angeblich „sackweise“ Geld an protestierende Belegschaft

Bukarest (ADZ) - Das Medienspektakel um die Privatisierung des maroden Chemiewerks Oltchim erreichte am Montag einen neuen Höhepunkt: Während Auktionsgewinner Dan Diaconescu beim Wirtschaftsministerium den Privatisierungsvertrag endlich unterzeichnen sollte, protestierten in Râmnicu Vâlcea Hunderte Mitarbeiter wegen ihrer ausstehenden Löhne und drohten zeitweilig sogar mit einem „Sturm“ auf Bukarest.

Diaconescu, über dessen Bonität ganz Rumänien seit Tagen spekuliert, stellte den Oltchim-Protestierenden „sackweise“ Geld in Aussicht, worauf die Demo abflaute.

Die Vertragsunterzeichnung zögerte Diaconescu jedoch nach wie vor hinaus: Laut Gesetz habe er bis Februar 2013 Zeit, um die vertraglichen Aspekte mit den Behörden auszuhandeln; trotzdem wolle er den Privatisierungsvertrag umgehend unterzeichnen, sofern die Regierung auf seine Forderungen eingehe. Doch verhalte sich diese ihm gegenüber ausgesprochen „feindlich“ und gehe auf keinen seiner Vorschläge ein, erklärte der Skandalmoderator Montagmittag. Die Zahlungsfrist für die Übernahme des knapp 55-prozentigen Anteilspakets am Chemiewerk lief indes um Mitternacht ab.

cffviseu

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Bemerkungen :

  • user
    Helmut 02.10.2012 Beim 11:33
    Vor diesem Diaconescu kann man nur warnen. Dieser Scharlatan möchte nur Unruhe ins Land bringen und verarscht nebenbei noch tausende ArbeiterInnen.Er ist einer der unseriösten Geschäftsmänner in Rumänien. Sackweise Geld,ist doch lächerlich.Er hat keine RON für die Arbeiter bereitgestellt.Seine angeblichen Investoren gibt es nicht,jetzt versucht er sich mit Tricks und Verleumdungen,gegen die Regierung , aus dieser Affäre zu ziehen.Das Wirtschaftsministerium soll sich von diesem Typ,nicht länger verarschen lassen.Entweder er legt das Geld sofort vor oder er verschwindet. Bereits heute muß man die Wähler warnen einer Partei unter solch einem Parteiführer ein Stimme zu geben.
  • user
    Rudi 02.10.2012 Beim 06:13
    Das war ja wieder nur Spiegelfechterei, der D.D.,hat ja nicht mal das Geld, um seine Zähne zu reparieren, da hätte auch ich mitbieten können, durch ein Höchstgebot den Zuschlag sichern, und dann auf Zeit spielen, ein wenig durch die Welt fliegen, und nach einem Investor suchen, der dann so blöd ist, und noch 10 o. 20 Mio. mehr bezahlt ! So war wohl der Plan von DD, und einigen Anderen MITKASIERERN ! Und wo bleiben die hier so beliebten Strafen ( Penalisare), der kommt noch ungestraft davon! Eine dümmere Versteigerung, hat es wohl noch nie gegeben!!
Kanton Aargau