Das Wunderkind Carl Filtsch

cec. Bukarest - Das Rumänische Kulturinstitut veranstaltet zusammen mit der Michael-Schmidt-Stiftung und der Nationalen Musikuniversität Donnerstag, den 25. Mai 2017, um 18.30 Uhr, einen Carl-Filtsch-Abend. Die Präsentation von Brigitte Drodtloff findet im Opernstudio- und Multimediasaal der Musikuniversität Bukarest statt (Str. Poiana Narciselor 33). Der Eintritt ist frei. Es handelt sich um den Pianisten Carl Filtsch (geboren am 28. Mai 1830 in Mühlbach/Sebe{, Siebenbürgen, gestorben am 11. Mai 1845 in Venedig), der seine Klavierstudien mit drei Jahren begonnen hat. Um den Musikunterricht fortzusetzen, reiste er im Jahr 1837 nach Wien. Sein Musizier- und Spielgefährte war der gleichaltrige spätere Kaiser Franz Joseph. Sein Debut fand im Wiener Musikverein (1841) statt. Später, 1842 in Paris, wurde er zum Lieblingsschüler Chopins. Wichtige kulturelle Persönlichkeiten wie Chopin und Liszt lobten Filtschs Musiktalent. Carl Filtsch hat auch komponiert. Seine berühmtesten Stücke werden von Stefan Pre]uleac (fünf Jahre) und Andrei Preda (acht Jahre) interpretiert. Die Carl-Filtsch-Präsentation wurde zum ersten Mal innerhalb der Rumänischen Kulturtage im November 2016 in München veranstaltet. Das Projekt wurde von der Bayerischen Staatskanzlei, dem Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland und vom Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas e.V. München unterstützt.

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