Erasmus Büchercafe

Die „unwillkommene“ Person hält Wahlreden

Präsident des ungarischen Parlaments unterstützt Bürgerpartei

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Trotz der Bitte, Rumänien während des Wahlkampfes nicht zu besuchen, die die Vorsitzenden der Parlamentskammern, Vasile Blaga und Roberta Anastase, an ihn gerichtet haben, ist der Präsident des Budapester Parlaments, László Kövér, Dienstagnachmittag in Neumarkt/Târgu Mureş gelandet und hat sich in den Wahlkampf aufgemacht. 

In einem Antwortschreiben an Vasile Blaga hatte der Amtskollege aus Budapest mitgeteilt, er komme als Privatperson, seiner Meinung nach muss er aber der Ungarischen Bürgerpartei, deren Ehrenvorsitzender er ist, im Wahlkampf beistehen.

Vasile Blaga erklärte vor der Presse, dass László Kövér in Rumänien zu diesem Zeitpunkt „unwillkommen“ sei. Er führe einen doppelten Wahlkampf: Einmal für die Ungarische Bürgerpartei des Jenö Szász in Siebenbürgen, wobei er an etwa 40 Wahlveranstaltungen teilnehme, und zweitens für sein Ansehen in seiner eigenen Partei, FIDESZ, wo Kövér im Wettstreit mit Premier Viktor Orbán ist.

Premier Victor Ponta hat sich Dienstag mehrmals zur Angelegenheit geäußert: Man möchte es wegen einer Person nicht zu einem ernsthaften diplomatischen Konflikt zwischen Rumänien und Ungarn kommen lassen, man würde aber sehr genau verfolgen, was Kövér in seinem Wahlkampf äußert und tut. Nur wenn es keine andere Möglichkeit mehr gibt, würde man Kövér in Rumänien zur „Persona non grata“ erklären.

cffviseu

Kommentare zu diesem Artikel

×

Name ist erforderlich!

Geben Sie einen gültigen Namen ein

Gültige E-Mail ist erforderlich!

Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

Kommentar ist erforderlich!

Captcha Code Kann das Bild nicht gelesen werden? Klicken Sie hier, um zu aktualisieren

Captcha ist erforderlich!

Code stimmt nicht überein!

* Diese Felder sind erforderlich.

Bemerkungen :

  • user
    HermannGrimm 07.06.2012 Beim 07:45
    Solche Nationalisten sind Gift für Europa und schaden dem Zusammenwachsen in der heutigen Zeit.
    Ein Land mit vielen Nationalitäten hat jetzt große
    Chancen in Europa und das solten die Ungarn endlich einsehen.