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Dragnea und Dăncilă deuten Regierungsumbildung an

PSD-Chef mit Ministerpräsidentin hoch zufrienden

Am Rande eines Arbeitsbesuchs im Kreis Argeș sagte die Regierungschefin der Presse, mit einer „Bewertung“ ihrer einzelnen Kabinettsmitglieder bereits begonnen zu haben. Foto: gov.ro

Bukarest (ADZ) - PSD-Chef Liviu Dragnea und Ministerpräsidentin Vasilica Viorica Dăncilă (PSD) haben am Wochenende der Reihe nach eine umgehende Regierungsumbildung in Aussicht gestellt.

So sagte die Regierungschefin am Rande eines Arbeitsbesuchs im Kreis Argeș der Presse, mit einer „Bewertung“ ihrer einzelnen Kabinettsmitglieder bereits begonnen zu haben, darauf beruhend werde sie anschließend Maßnahmen ergreifen. Für jeden Minister gelte nämlich, das Regierungsprogramm der Koalition strikt einzuhalten und umzusetzen, so Dăncilă.

Seinerseits sagte PSD-Chef Liviu Dragnea am Sonntagabend dem TV-Sender Antena 3, dass eine Kabinettsumbildung unvermeidlich sei und „Ende September, spätestens Anfang Oktober“ durchgezogen werden soll. Er sei mit Regierungschefin Dăncilă äußerst zufrieden, sie sei ein „guter Amtsinhaber“, der „jeden Tag neue Projekte anstößt“, doch hätten „manche Minister Kommunikationsmängel“ aufgewiesen bzw. die Erfolge der Regierung nicht gut genug übermittelt. Unzufrieden zeigte sich der PSD-Chef auch mit „etlichen Regierungsbeamten“, die wichtige Projekte durch Verweigerung ihrer Unterschrift auf den einschlägigen Genehmigungen blockieren würden.

cffviseu

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Bemerkungen :

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    Marc 12.09.2018 Beim 11:55
    Der Bäcker ist mit seinem Brötchen in aller Öffentlichkeit bestimmt auch sehr zufrieden"
  • user
    Alex 11.09.2018 Beim 23:50
    Wenn es so wäre, Manfred, dann würden sie sich ganz schnell von Dancila trennen. Nein, nein, sie trennen sich nicht von den Pfeifen, sondern von den Unbequemen. Siehe auch den Fall Kövesi.
  • user
    Manfred 11.09.2018 Beim 19:04
    In diesem Fall,lieber Alex, könnte es auch sein,sich von den allergrößten Pfeifen zu trennen...
  • user
    Alex 11.09.2018 Beim 11:28
    Die Beseitigung Andersdenkender geht weiter. Das sind totalitäre Züge und ich hoffe sehr, dass der rumänische Wähler es merkt und diese Partei bei den nächsten Wahlen abstraft.
Kanton Aargau