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Dragnea will Debatte über eingetragene Partnerschaften

Homophobes Referendum könnte im Mai steigen

Bild: pixabay.com

Bukarest (ADZ) - Das Referendum zur Beschränkung der verfassungsrechtlichen Definition der Familie könnte dieses Frühjahr steigen: Wie Vizepremier Paul Stănescu (PSD) am Montag bekanntgab, könnte die von der „Koalition für die Familie“ – eine von der Rumänisch-Orthodoxen Kirche unterstützte Allianz aus mehr als zwei Dutzend Vereinen und NGOs – geforderte Festschreibung der traditionellen Ehe in der Verfassung für den Monat Mai angesetzt werden.

Senatschef Călin Popescu Tăriceanu hob hervor, dass man „die von der Koalition für die Familie gesammelten 3 Millionen Unterschriften“ für diese Verfassungsänderung „nicht ignorieren“ könne. PSD-Chef Liviu Dragnea teilte indes mit, eine Debatte zum Thema eingetragener Partnerschaften anstoßen zu wollen – man dürfe schließlich nicht so tun, als gäbe es sexuelle Minderheiten nicht, sondern versuchen, Gesetzesregelungen für deren „Lage“ zu finden.

Jedoch lief die Rumänisch-Orthodoxe Kirche auch gegen diesen Vorschlag Sturm: Der Sprecher des Patriarchats der Rumänisch-Orthodoxen Kirche verlautete prompt, dass dieses sich auch gegen eingetragene Partnerschaften ausspreche, letztere würden nämlich die „wilde Ehe legalisieren“.

cffviseu

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Bemerkungen :

  • user
    Manfred 28.03.2018 Beim 18:36
    Die Pfaffen sollten lieber etwas gegen die Kinderehen tun,als die Homosexuellen und die in wilder Ehe Lebenden zu verteufeln.
Kanton Aargau