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Drastische Maßnahmen gegen Schweinepest

Farmer befürchten empfindliche Ernteeinbußen

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Unter den Landwirten herrscht Aufregung, nachdem agrointel.ro am Dienstag die interne Anordnung von Landwirtschaftsminister Petre Daea verbreitet hatte, mit Schweinepest kontaminierte Felder müssten verbrannt oder desinfiziert und isoliert werden. Man befürchtet, größere Landwirtschaftsbetriebe könnten ohne staatliche Entschädigung für den Ernteausfall Bankrott gehen. Der Minister stellte daraufhin klar, dass die Anordnung nur gelte, wenn ein totes, infiziertes Wildschwein in der Kultur gefunden würde. Vor der Ernte sollen landwirtschaftliche Kulturen daraufhin untersucht werden. Die Bevölkerung wird aufgerufen, Funde von Haus- oder Wildschweinekadavern per Notruf 112 zu melden.

Adrian Oros, Vizepräsident der PNL sowie der Kommission für Land-, Forstwirtschaft und Lebensmittelindustrie in der Abgeordnetenkammer, wirft der Regierung grobe Nachlässigkeit vor. Erste Fälle seien seit 2017 bekannt, da hätten Kontrollen und Maßnahmen beginnen müssen. PMP-Vizevorsitzender Doru Coliu fragt sich, wie der Sohn von PSD-Chef Liviu Dragnea, Valentin Dragnea, kurz vor Bekanntgabe des Ausbruchs noch 10.000 Schweine aus seiner Farm in Salcia verkaufen konnte.

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