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Ein Fest für Radsportfans

Sprinter und Kletterer kämpfen um Punkte in und um Hermannstadt

Die Transfogarascher Hochstraße/Transfăgărăşan stellt die Teilnehmer auf die Härteprobe. Foto: ciclism.sibiu.ro

Hermannstadt - Die fünfte Auflage des Hermannstädter Fahrradrennens „Turul Ciclist al Sibiului“ wird heuer vom 1. zum 5. Juli in und um Hermannstadt/Sibiu stattfinden und einige Premieren mit sich bringen. Erstmalig wird eine Etappe die 200-Kilometer-Grenze übersteigen, die Sieger können insgesamt 732 UCI-Punkte (UCI – Internationaler Radverband) sowie höhere Geldpreise im Gesamtwert von 33.800 Euro gewinnen.

Das Rennen sieht vier Etappen mit unterschiedlichen Profilen vor, welche den teilnehmenden Sprintern (Etappen I und IV) und Kletterern (Etappen II und III) die Gelegenheit bieten wird, in ihrer jeweiligen Kategorie die bestmöglichen Zeiten zu erzielen. Ähnlich wie in den vergangenen Jahren wird die 2,4 Kilometer lange Strecke des Prologs oder Qualifizierungsrunde durch die historische Altstadt verlaufen und am Großen Ring/Piaţa Mare enden. Anschließend werden hier alle vier Etappen starten. Auf dieser Weise versuchen die Organisatoren, auch die Hermannstädter an der Radtour teilhaben zu lassen.

Die Gesamtstrecke des Rennens umfasst rund 680 Kilometer. Die erste Etappe misst rund 216 Kilometer und führt über Leschkirch/Nocrich und Magarei/Pelişor nach Mediasch/Mediaş und Kleinkopisch/Copşa Mică, von dort aus durch Stolzenburg/Slimnic, Mândra und Reußmarkt/Miercurea Sibiului nach Poiana Sibiului und über Sălişte und Poplaca wieder nach Hermannstadt. Die zweite Etappe ist, obwohl etwas kürzer mit „nur“ 154 Kilometern, eine wesentlich schwierigere. Hier werden die Radfahrer die 980 Höhenmeter des Anstieges der Kategorie A zwischen Dobra und Jina bewältigen müssen sowie einen zweite ebenbürtige Kletterpartie durch das Cindrel-Gebirge bis auf die Hohe Rinne/Păltiniş.

In der 160 Kilometer langen dritten Etappe werden die Rennfahrer auf die voraussichtlich schwierigste Strecke der gesamten Radtour stoßen. Die Kletterpartie wird nach dem Start am Großen Ring über das Harbachtal/Valea Hârtibaciului und anschließend zum Bulea See/Bâlea Lac, dem mit 2.040 Höhenmetern höchsten Punkt der Strecke, führen. Die vierte Etappe bereichert die Tour um eine weitere Premiere: die Teilnehmer werden die Strecke Hermannstadt – Răşinari - Gura Râului – Poplaca - Hermannstadt dreimal befahren und bei der letzten Runde eine Schleife über Großau/Cristian, das Industriegelände West, Salzburg/Ocna Sibiului, Mândra, Stolzenburg, Großscheueren/Şura Mare machen.

Das große Finish wird am Großen Ring erfolgen. Bis dato haben sich insgesamt 19 Mannschaften aus Polen, Italien, Slowenien, Deutschland, Großbritannien, Norwegen, Belgien, Luxemburg, den Niederlanden, der Ukraine, Aserbaidschan, Ungarn und Rumänien zum Rennen angemeldet, unter ihnen die CCC Sprandi Polkowice, die Nippo – Vini Fantini, die Adria Mobil, Amore & Vita – Selle SMP, LKT Team Brandenburg sowie die rumänische Nationalmannschaft. Zusätzliche Informationen kann das interessierte Publikum bei den Internet-Adressen www.ciclism.sibiu.ro und www.facebook.com/TurulCiclistAlSibiului erfahren.

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Bemerkungen :

  • user
    Ottmar 02.04.2015 Beim 22:42
    das Positive für die Rumänen ist dass der Parcour nach dem Rennen VIELLEICHT keine Schlaglöcher mehr hat.
  • user
    Ottmar 02.04.2015 Beim 22:20
    Sraffa ist nur saublöd wenn die Rumänen ihre“ gropi „ nicht reparieren. Und das kann mit einem Rennrad tödlich ausgehen. Ich vergönne aber den Veranstaltern dieser Präsentation von Dopingheroen einen guten Erfolg. Meldungen von so vielen Mannschaften zeigen auch dass Dopingkontrollen sicher sehr rumänisch (Übersetzung für nicht Rumänen = lasch) getätigt werden. das positive für die rumänen ist dass der Parcour keine Schlaglöcher mehr hat.
  • user
    Sraffa 02.04.2015 Beim 01:55
    Na, das wird ein Radfest und eine Werbung für den Tourismus.
Kanton Aargau