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Eine Forums-, Schul- und Gemeindefeier

Deutsches Forum von Großsanktnikolaus lud zum Erntedankfest 2019 ein

Die sehenswertesten Produkte des interaktiven Teils des Erntedankfestes sind im Foyer der Schule mit deutscher Abteilung ausgestellt.

Neben sämtlichen Schülern der deutschen Abteilung nahmen auch viele Bürgerinnen und Bürger von Großsanktnikolaus am diesjährigen Erntedankfest teil. Fotos: DFD Großsanktnikolaus

Großsanktnikolaus – Das Ortsforum des Demokratischen Forums der Deutschen im Banat (die Forumsvorsitzende Dietlinde Huhn wurde vom Bürgermeister als „die Initiatorin und das Faktotum der Veranstaltung” vorgestellt) und die Allgemeinbildende Schule Nr.2 „Nestor Oprean” von Großsanktnikolaus, deutsche Abteilung, luden Sonntag zum Erntedankfest ein. Der Einladung gefolgt waren sämtliche Schüler der deutschen Abteilung, ehemalige Schüler, um die 200 Eltern und Großeltern, Einwohner der Stadt, aber auch Bürgermeister Dănuţ Groza und einige der Ratsherrn, der Tschanader Bürgermeister Nikolaus Crăciun (der Mitglied des DFDB-Ortsforums Großsanktnikolaus ist), der Konsul Deutschlands in Temeswar, Ralph Krautkrämer (zum ersten Mal auf Besuch in Großsanktnikolaus), mit Gattin, dann Birgit Söldenwagner, die Koordinatorin des Deutschunterrichts in Westrumänien, und der DFDB-Vorsitzende Johann Fernbach.

Das Erntedankfest begann mit einem Aufmarsch vom Forumssitz durch die Stadtmitte bis zur römisch-katholischen Kirche. Dort wurde eine Dankesmesse von Ortspfarrer Attila Andó zelebriert, der eine sehr anschauliche und aufs Konkrete aufgebaute Predigt hielt, die viel Anklang fand. Sein Thema: Ernte-Dank. Er nutzte ganz konkrete Objekte, um den Anwesenden und vor allem den Kindern zu verdeutlichen, wie viel Anlass zum Dank man im tagtäglichen Leben hat: für fruchtbare Erde, für gutes Wasser, wirksame Arzneien, schützende Dachziegel, für frisches Brot und für einen Korb voller Herbstfrüchte.

Dann begaben sich die in deutsche Volkstrachten gekleideten Schüler aller deutschen Klassen sowie die Tanzgruppe des Ortsforums Großsanktnikolaus („Buntes Sträußchen“,geleitet von Dietlinde Huhn und choreographiert von Hansi Müller) unter den Klängen der ausgezeichnet klingenden Rekascher Henschel-Kapelle zum Rathaus, wo Bürgermeister Dănuţ Groza seine Rolle als Hausherr wahrnahm und ausfüllte. Vor dem Rathaus traten zuerst sämtliche in Trachten gekleideten Schüler aller Grundschulklassen mit einer Reihe von Tänzen auf, die einstudiert waren von den Lehrerinnen Ramona Roosz-Suba (die auch stellvertretende Direktorin an der „Nestor Oprean”-Schule ist und für die deutsche Abteilung verantwortlich; beim Erntedankfest fungierte sie als Koordinatorin seitens der Schule), Helen Comloşan (die auch in der Kirche die Lieder und Fürbitten der Schüler koordiniert hatte), Adina Talpoş, Cristina Todorov und Daniela Lăpuşte. Die Tanzgruppe ,,Buntes Sträußchen“ bewies überzeugend, dass sie sogar die Zeppelpolka-Schritte beherrscht. 

Nach dem ansprechenden Tanzprogramm reichte der zum Moderator mutierte Bürgermeister Groza das Mikrofon der Reihe nach an Konsul Krautkrämer (der anschließend mit den beiden Bürgermeistern von Tschanad und Großsanktnikolaus im Rathaus Gespräche führte), an Johann Fernbach und an Birgit Söldenwagner. Die Koordinatorin des Deutschunterrichts brachte auf ihre Art eine „Ernte“, verstanden als Lohn der Arbeit, mit: die von den Schülern aus Großsanktnikolaus beim Deutschen Sprachdiplom erworbenen Diplome. Sie wurden in der absteigenden Reihenfolge der Benotungen durch Konsul Krautkrämer überreicht. Zuerst an Diana Psariuc, deren Leistung „in der Nähe der Höchstnote“ bewertet wurde. Sämtliche Teilnehmer an der Sprachdiplomprüfung Deutsch wurden von Deutschlehrer Andreas Kappel vorbereitet, demselben, der später im Innenhof des Ortsforumsgebäudes (durch die Fürsorge von Erna-Elisabeth Toth herbstlich dekoriert) die traditionelle „Rallye” (einen interaktiven Wettbewerb) organisiert hat, die in diesem Jahr unter dem Motto „Meine Heimatstadt im Herbst” stand. Einer der Höhepunkte war dabei das Bemalen von Kürbissen.

Alle „Produkte“ der „Rallye“ sind bis kommende Woche im Foyer der Schule ausgestellt, die die deutsche Abteilung beherbergt.

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