Strommarktliberalisierung: Energiegesetz soll geändert werden

Symbolbild: pixabay.com

Bukarest (ADZ) - Energieminister Virgil Popescu hat am Montag beim Fernsehsender Digi24 angekündigt, dass nach dem 15. Januar das Energiegesetz im Rahmen der Elektrizitätsmarktliberalisierung geändert werden soll. In Treffen mit Verbraucherschutzbehörde und Energieregulierungsbehörde (ANRE) sei vereinbart worden, dass Energielieferanten, die zurzeit Verbraucher zu Tarifen für die Grundversorgung („serviciul universal“)  beliefern, verpflichtet werden sollen, ihren Kunden das beste Markt-Angebot des Unternehmens vorzustellen. Somit soll der Druck von Verbrauchern genommen werden, möglichst schnell den Anbieter zu wechseln.

Laut Energiegesetz (123/2012) sind Stromversorger „der letzten Instanz“ verpflichtet, Haushalte zu „Qualitätsbedingungen“ sowie „vernünftigen, transparenten Preisen“ in einen Grundversorgungsvertrag aufzunehmen. Die Tarife für die Grundversorgungen, die von den Anbietern nach ANRE-Regeln festgelegt werden, liegen zurzeit über manchen Angeboten am Markt.

 

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