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Erinnerung an Julius Meier-Graefe

Sonderbrief und Sonderstempel in Reschitza zum 80. Todestag

wk. Reschitza – In ihrem Bestreben, der Reschitzaer oder in Reschitza und im Banater Bergland geborenen Persönlichkeiten zu gedenken, brachten der Kultur- und Erwachsenenbildungsverein „Deutsche Vortragsreihe Reschitza“ und das Demokratische Forum der Banater Berglanddeutschen (DFBB) Freitag einen  Sonderbrief mit Sonderstempel anlässlich des 80. Todestags von Julius Meier-Graefe heraus.  Dieser kam am 10. Juni 1867 in Reschitza zur Welt, wo sein Vater, Eduard Meier, zeitweilig als Ingenieur arbeitete. Julius Meier-Graefe studierte in München Ingenieurwesen und anschließend, ab 1890, in Berlin Geschichte und Kunstgeschichte.

Er debütierte 1894 als Kunstkritiker mit einem Beitrag über Edvard Munch, gehörte 1895 zu den Gründern der Kunstzeitschrift „Pan“ und lebte später vorwiegend in Paris, wo er viel für das Bekanntwerden des französischen Impressionismus („Geschichte der Entwicklung der modernen Kunst“) und der französischen Malerei des 19. Jahrhunderts tat. Mit „Der Fall Böcklin“ handelte er sich den Vorwurf ein, Polemiken gegen die deutsche Kunst gestartet zu haben. Heute noch von Belang sind seine Monographien zu „Vincent van Gogh“ und „Paul Cézanne“. Julius Meier-Graefe starb am 5. Juni 1935 im schweizerischen Vevey.

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