EU-Mittel für Roma-Viertel in Săcele

Zensus als Voraussetzung für Sozialmaßnahmen

Kronstadt (ADZ) - Im Roma-Viertel Gârcini am Stadtrand des Munizipiums Săcele soll spätestens in einer Woche eine Volkszählung stattfinden, um die tatsächliche Zahl der dort lebenden Roma-Bevölkerung festzustellen. Bei der letzten Volkszählung (2011) haben sich nur 324 Einwohner als Roma erklärt. Ihre reale Zahl wird auf rund 11.000 geschätzt. Der Bürgermeister von Săcele, Virgil Popa, sagte, dass für die Volkszählung (bei der auch die Wohnungen erfasst werden) rund 97.000 Lei aus EU-Mitteln zur Verfügung stehen. Die Gesamtsumme, die über das Operationelle Programm für Humankapital der EU für Gârcini abgerufen werden konnte, ist aber viel größer. Sie beträgt über 227.000 Lei, zu denen weitere 11.400 Lei aus dem rumänischen Staatsbudget hinzukommen. Damit sollen aufgrund einer Strategie Projekte für bessere Lebensbedingungen finanziert werden. Dazu gehören der Bau einer Schule sowie eines ärztlichen Ambulatoriums, Kanalisationsarbeiten, Verbesserung der Stromzufuhr. Umgesetzt wird das Projekt von der Lokalen Aktionsgruppe (GAL) Gârcini, der lokale Behörden, Wirtschaftsträger, Vereine und Schulbehörden angehören.

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Bemerkungen :

  • user
    Dieter Grahl 03.01.2019 Beim 10:26
    Die letzten 10 Jahre war ich als Missionar (luth Pfarrer) in Sacele. Ich kenne die Situation, es sind tatsächlich ungefähr 10 000 Roma in dieser Tiganie. Die äußere Hilfe ist gut aber nicht genug. Ein Richter der selbst Roma war berichtete mir wie eine Lehrerin mit Herz Veränderung geschaffen hat so das spürbar Kriminalität zurückgegangen ist. Entscheidend sind Menschen die keine Angst vor dem Fremden i der Romakultur haben. Die eigene Ro akirche in Sacele (Ich habe die Gründung mit erlebt) hat eine erstaunliche soziale Eigenkraft, diese sollte mit genutzt werden. Hilfe zur selbsthilfe macht Roma nicht zu Sozialfällen sondern achtet ihre eigene Kraft fragte dieter