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Europäischer Rat: Brexit, Balkan und Binnenmarkt

Staatschef Johannis mit optimistischer Prognose

Foto: presidency.ro

Bukarest (ADZ) - Staatspräsident Klaus Johannis hat in Brüssel an der aktuellen Sitzung des Europäischen Rates teilgenommen. Mit den Staats- und Regierungschefs der weiteren 27 EU-Staaten sollte er sich bis Freitag unter anderem über den europäischen Binnenmarkt und die europäische Perspektive der Westbalkanstaaten austauschen. Neben der Balkanregion standen die angespannten Beziehungen der EU zu Russland auf der Agenda: Nach dem mutmaßlichen Giftattentat auf den früheren russischen Doppelagenten Sergej Skripal im südenglischen Salisbury beschuldigt London die Regierung in Moskau, hinter dem Anschlag zu stecken. Die EU-Staaten haben Großbritannien in dieser Angelegenheit Rückendeckung zugesagt.

Ohne die britischen Vertreter sollte im Anschluss über die weitere gemeinsame Strategie zum EU-Austritt Londons beraten werden. Johannis gab sich im Vorfeld optimistisch zu den Austrittsverhandlungen: „Für uns sieht es gut aus“, unterstrich der Staatschef. Hauptstreitpunkt ist der künftige Status von EU-Bürgern in Großbritanniens nach dessen Austritt aus der Europäischen Union. Im Juni 2016 hatte in einem Referendum eine knappe Mehrheit dafür votiert.

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