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Europawahlen: Kurioser Fall des UDMR

Symbolfoto: pixabay.com

Bukarest (ADZ) - Der Demokratische Verband der Ungarn in Rumänien (UDMR) hat bei den Europaparlamentswahlen am vergangenen Sonntag offiziell 6,19 Prozent der abgegebenen Stimmen für sich verbuchen können. Die Art und Weise, wie dieses Ergebnis zustande gekommen ist, sorgt allerdings für Verwunderung. So sind dem Verband gute Resultate gelungen in allen Verwaltungskreisen, in denen die PSD den Hauptanteil der Stimmen erhielt, sowie in vier weiteren Kreisen. Gegenüber den Parlamentswahlen 2016 erzielte der UDMR in etwa 27 dieser Kreise ein Plus von mehr als 21.000 Stimmen. Besonders spektakulär fielen die Ergebnisse mit einem sechs- bis siebenfach gestiegenen Stimmanteil in den Kreisen Neamţ und Dâmboviţa aus. In Anbetracht der Tatsache, dass in diesen und anderen südlichen sowie östlichen Gebieten wenige oder gar keine ungarischen Gemeinden sind, erscheinen diese Zahlen bemerkenswert. So erhielt der UDMR in Botoşani im Nordosten des Landes 926 Stimmen – bei 18 eingetragenen Magyaren.

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