Für Schengen-Beitritt ist es noch nicht zu spät

Präsident Bãsescu über aktuelle Aspekte der Politik

Bukarest (ADZ) - In seinem Interview im öffentlichen Fernsehen (TVR) hat sich am Mittwochabend Präsident Traian Bãsescu zu einigen aktuellen Aspekten der Politik geäußert.
Er halte es für angebracht, dass die Regeln für den grenzkontrollfreien Schengen-Raum überprüft werden, aber nach dem Beitritt von Rumänien und Bulgarien. Eine solche Überprüfung wird gegenwärtig insbesondere von Frankreich und Italien angestrebt, in dem Sinne, dass verstärkt wieder Kontrollen an den Binnengrenzen eingeführt werden.

Traian Bãsescu hofft noch immer, dass der Beitritt von Rumänien und Bulgarien zum Schengen-Raum 2011 erfolgen wird. Rumänien habe bei allen Berichten gut abgeschnitten und der kürzliche Bericht über Bulgarien sei seines Wissens nach ebenfalls positiv.

Eine andere Frage, die gegenwärtig für Aufsehen sorgt, sind die Vorbehalte, die Eurostat gegenüber den Angaben über das Haushaltsdefizit Rumäniens geäußert hat. Dazu meinte Traian Bãsescu, dass die Art der Berechnung des Haushaltsdefizits gemeinsam mit den Experten des IWF und der Europäischen Kommission festgelegt worden sei.

Daran hätten sich die rumänischen Behörden gehalten. Man würde aber Vertreter von Eurostat gerne in Bukarest empfangen, um die Sache zu klären. Diese hätten Rumänien auch nicht der Fälschung beschuldigt, sondern bloß Bedenken geäußert. Die Fortführung der Reform bei den staatlichen Regiebetrieben sei ebenfalls nötig.

cffviseu

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