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Gedenkstunde zu 73 Jahren seit Russlanddeportation

Temeswar - Die Überlebenden der Russlanddeportation im Verwaltungskreis Temesch halten am kommenden Mittwoch, dem 21. März, eine Gedenkstunde an die Deportation vor 73 Jahren, als die Rumäniendeutschen durch die Rote Armee zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion verschleppt wurden.

Die Gedenkfeier wird vom Landesverein der ehemaligen Russlanddeportierten organisiert und beginnt um 11 Uhr mit einem Gedenkgottesdienst im Karl-Singer-Saal des Adam-Müller-Guttenbrunn-Hauses. Untermalt wird die Veranstaltung mit Liedern. Nach der Gedenkstunde wird ein Kranz am Denkmal der Deportationsopfer neben dem Haupteingang des AMG-Hauses in der Gheorghe-Lazăr-Straße niedergelegt. Es folgt ein gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen.

„Wir wollten diese Gedenkfeier nicht im kalten Januar veranstalten, als unsere Deportation begann, sondern zum Beginn des erwärmenden und Leben erweckenden Frühlings, der uns in der noch vorhandenen Lebensfreude bestärken soll. Auf ein frohes Wiedersehen!“, schreibt Ignaz Bernhard Fischer, der Vorsitzende des Vereins der ehemaligen Russlanddeportierten, in seiner Einladung.

Die Veranstaltung nimmt sich auch diesmal vor, an die Verschleppung der Rumäniendeutschen, in der Zeitspanne 2.-16. Januar 1945, vornehmlich in die Ukraine, aber auch in den Kaukasus, zu erinnern. Rund 80.000 Rumäniendeutsche, darunter Banater Schwaben, Siebenbürger Sachsen und Sathmar-Schwaben, wurden damals deportiert.

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