Große Schäden im Kiefernwald der Zinne

Die Last des nassen schweren Schnees konnten viele Kiefern (nach ersten Angaben über hundert) auf der Zinne nicht tragen. Foto: Ralf Sudrigian

Kronstadt – In Folge der heftigen Schneefälle, die in der Vorwoche in Kronstadt/Bra{ov verzeichnet wurden, sind Dutzende von Kiefern entwurzelt oder umgeknickt. Auf dem Südhang der Zinne ist der Wanderweg oberhalb des Burggrund-Viertels, wie auch der Forstweg, der zum Zinnensattel führt, an mehreren Stellen von den umgestürzten Kiefern blockiert. Viorel Mihai, Ranger des Naturschutzgebietes der Zinne, weist auch auf die Gefahr hin, der sich in diesen Tagen Wanderer aussetzen, weil es noch Kiefern gibt, die unter der Schneelast zusammengebrochen sind, sich aber in einem unsicheren Gleichgewicht noch auf Äste der benachbarten Bäume stützen. Sie könnten leicht niederstürzen und weitere Bäume niederreißen. Unter diesen Umständen sind auch Rettungseinsätze bei Unfällen oder Bränden zu diesem Zeitpunkt schwierig und gefährlich geworden.

Die Aufräumarbeiten werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen, da für sie mehrere behördliche Genehmigungen benötigt werden. Die wenigen Mitarbeiter des Salvamont-Rettungsdienstes, die auch für die Instandhaltung der Wanderwege zuständig sind, sind damit völlig überfordert. Hilfe wird von der lokalen Forstregie Kronstadt erwartet. Auch seitens der Bergfreunde, Mountainbiker und Jogger gibt es bereits Angebote, als Freiwillige bei diesen Aufräumarbeiten zu helfen.

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