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Haushalt steht im Vordergrund

Allianz des Westens: Großwardein genehmigt Beitrag von 110.000 Euro

Großwardein/Temeswar (ADZ) – Die Ende 2018 gegründete Allianz des Westens, ein informelles Bündnis der vier westrumänischen Großstädte Klausenburg/Cluj-Napoca, Großwardein/Oradea, Arad und Temeswar/Timişoara, hat weitere Hürden genommen. Der Stadtrat von Großwardein hat Ende voriger Woche die Summe von 110.000 Euro für die Teilnahme an dem Vorhaben bewilligt, Bürgermeister Ilie Bolojan ging davon aus, dass die Allianz in der Anfangsphase über einen Haushalt von einer halben Million Euro verfügen könnte. Den Sitz stellt das Temeswarer Bürgermeisteramt zur Verfügung, so dass man nicht Haushaltsmittel für Mieten oder für die Bezahlung von Beamten ausgeben wolle, sondern für Erstellung von EU-finanzierbaren Projekten, die allen vier Städten zugute kommen sollen, sagte Bolojan. Man müsse gemeinsame Infrastrukturprojekte planen und bereits jetzt im Hinblick auf den EU-Haushalt der Jahre 2021 – 2027 arbeiten.
Der Beitrag jeder Stadt zum gemeinsamen Haushalt solle bei 50 Cent pro Einwohner und Jahr liegen. Das bedeutet, dass die Städte Klausenburg und Temeswar mit jeweils etwa 330.000 Einwohnern die höchsten Beiträge zahlen müssen, während Großwardein (knapp 200.000 Einwohner) und Arad (150.000 Einwohner) deutlich weniger beitragen werden. Wie die ADZ berichtete, wollen die vier von PNL-Bürgermeistern regierten Städte vor allem den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur vorantreiben und vor allem in den Bereichen der Wirtschaftsförderung, der Digitalisierung und der Kultur zusammenarbeiten.

cffviseu

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