Haushaltsdefizit könnte höher sein als angekündigt

Eurostat verlangt Überprüfung der Staatsunternehmen

Bukarest (ADZ) - Das Statistikbüro der Europäischen Union, Eurostat, hat Vorbehalte angemeldet bezüglich der Daten, die Rumänien für das vergangene Jahr angegeben hat. Diese betreffen das Haushaltsdefizit 2010, das nach den allgemein gültigen Standards ESA95 berechnet werden sollte.

Die Vorbehalte beziehen sich darauf, ob die riesigen Verluste von CFR Infrastruktur und Termolectrica gemeldet wurden. Dabei haben Experten des Finanzministeriums zugegeben, dass das Haushaltsdefizit 2010 mit 6,4 Prozent angegeben wurde, die Einbeziehung sämtlicher Verluste im Staatssektor könnte aber zu einem Haushaltsdefizit von 6,8 Prozent bis 6,9 Prozent führen. Das liege aber immer noch unter der Grenze von 7,3 Prozent, die von der rumänischen Regierung mit dem IWF vereinbart wurde.

Die Regierung hat verfügt, dass eine Expertenkommission, bestehend aus Vertretern des Finanzministeriums, der Nationalbank und des Statistikinstituts, diese Angaben überprüft.
Inzwischen ist die IWF-Mission unter Leitung von Jeffrey Franks in Bukarest eingetroffen und wird sich hier bis zum 9. Mai aufhalten. Das wichtigste Problem, das geprüft werden soll, sind die Verluste, die staatliche Unternmehmen verzeichnen, erklärte Mihai Tãnãsescu, Vertreter von Rumänien beim IWF. Diese Unternehmen müssen umstrukturiert, privatisiert oder geschlossen werden.

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