Erasmus Büchercafe

Höhere Löhne für Regierungs-und Präsidentschaftspersonal

Gehaltsanhebungen von bis zu 70 Prozent in Kraft getreten

Bukarest (ADZ) – Nach den Spitzenamtsträgern des Landes dürfen sich nun auch die rund 500 Angestellten der Regierung und Präsidentschaft über erhebliche Gehaltssteigerungen noch vor Inkrafttreten des geplanten neuen Lohngesetzes freuen: Deren Bezüge sind nämlich durch eine von der Legislative kurz vor den Parlamentsferien debattenlos verabschiedeten Änderung des Gesetzes 174 um teils bis zu 70 Prozent angehoben worden, die nun zum 1. August in Kraft trat.

Die Gewerkschaften rügten die neuerliche Bevorzugung und das zunehmende „Entlohnungschaos“ im öffentlichen Sektor – es sei „absolut anormal“, dass Staatsbedienstete mit gleichen Qualifikationen und Aufgaben einzig wegen unterschiedlicher Arbeitergeber nun völlig unterschiedliche Löhne beziehen, so der Tenor.

Seit Jahresbeginn sind per Gesetzesinitiativen oder Regierungsverordnungen bekanntlich Gehaltsanhebungen für Regierung und Präsidentschaft, deren Mitarbeiter, sodann das Parlamentspersonal, das diplomatische Korps, Militär, Mitarbeiter der Marine sowie Flugpersonal in Kraft getreten. Darüber hinaus überlegen die Parlamentsabgeordneten, die sich erst im Frühsommer Sonderrenten genehmigt hatten, bereits eine großzügige Diätenaufstockung ab September, während Premier Victor Ponta und Arbeitsministerin Rovana Plumb ihrerseits sämtlichen Staatsbediensteten umgehende Lohnanhebungen versprechen.

cffviseu

Kommentare zu diesem Artikel

×

Name ist erforderlich!

Geben Sie einen gültigen Namen ein

Gültige E-Mail ist erforderlich!

Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

Kommentar ist erforderlich!

Captcha Code Kann das Bild nicht gelesen werden? Klicken Sie hier, um zu aktualisieren

Captcha ist erforderlich!

Code stimmt nicht überein!

* Diese Felder sind erforderlich.

Bemerkungen :

  • user
    giftschlange 13.08.2015 Beim 14:39
    War politisch keine kluge Entscheidung.Es muß auch das Lohnniveau aller Beschäftigten im Land gehoben werden.Die finanzielle Kluft zwischen Staatsbediensteten und der Mehrheit der Beschäftigten Rumäniens, wird immer grösser.Die ist eine soziale Ungerechtigkeit und eine PSD geführte Regierung sollte hier eine andere Lohnpolitik betreiben.Die Wahlen entscheiden nicht die Staatsbediensteten.
Kanton Aargau