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Ideenwettbewerb für Josefstädter Wasserturm

Bürgermeisteramt belohnt beste drei Projekte mit Geldpreisen

Ein offener Ideenwettbewerb zur Umgestaltung des Wasserturms in der Josefstadt läuft derzeit in Temeswar. Foto: Zoltán Pázmány

Temeswar – Über 28.000 Euro stellt das Bürgermeisteramt Temeswar/Timişoara für das Entwurfsbüro, das das beste Angebot entwickelt, bereit.
Seit mehreren Jahren wird über die Umfunktionierung des Wasserturmes in der Josefstadt/Iosefin gesprochen. 2016 war auch das Jahr, als die Idee eines Kulturcafés vor Ort angesprochen wurde. Das Temeswarer Bürgermeisteramt kündigte damals an, rund 200.000 Euro für die Umgestaltung des Turms aus dem Haushalt der Stadt bereitzustellen. Ein Kaffeehaus sowie ein Kulturzentrum sollten hier entstehen. Nun kündigten die Vertreter des Bürgermeisteramts den Start des Ideenwettbewerbs an. Angebote und Anträge auf Teilnahme dürfen Interessenten bis zum 21. März, 10 Uhr, einreichen. Die Projekte werden dann von einer Jury, gebildet aus Sorin Ciurariu, Chefarchitekt der Stadt, sowie anderen Architekten, Fachleuten und Vertretern des Bürgermeisteramtes, bewertet.

Die besten Ideen werden ausgezeichnet. Der Gewinner des Ideenwettbewerbs bekommt 112.000 Lei (umgerechnete 28.000 Euro) samt Mehrwertsteuer; die Firma, die den zweiten Platz belegen wird, 23.350 Lei und der dritte Platz knapp über 14.000 Lei.

Der Wasserturm in der Bariţiu-Straße wurde in den Jahren 1912-1914 erbaut und beherbergte eine Wasseraufbereitungsanlage. Der Turm in der Josefstadt wurde als Zwilling des Wasserturmes in der Nähe des ehemaligen Heuplatzes (heute: Badea Câr]an) gebaut. Dieser befindet sich in Privatbesitz. Seit den 40er Jahren wird der Josefstädter Wasserturm nicht mehr benutzt und steht verlassen da. Bereits seit mehreren Jahren ist die Umgestaltung des Josefstädter Turms ein Diskussionsthema. Die Gesellschaft für Siedlungswasserbewirtschaftung Aquatim setzte sich mit Vertretern der Temeswarer Architekturfakultät zusammen. Infolge einer Debatte präsentierten Fachleute sowie angehende Architekten mehrere Projekte. Die meisten hatten sich schon damals vorgestellt, den Turm zu einem Kaffeehaus oder Restaurant sowie einem Wasser- und Technikmuseum umbauen zu lassen (die ADZ berichtete).


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