Impfstoffe kommen verspätet

Ministerium hat wieder zeitgerechte Ausschreibungen verschlafen

wk. Reschitza – Das Gesundheitsministerium hat den Kreisdirektionen für Öffentliche Gesundheit dieser Tage 100.000 Dosen antihepatischen Impfstoffes B für Kinder zugeteilt. Im Verwaltungskreis Karasch-Severin landeten davon 969 Dosen. Der Präventionsimpfstoff wird Neugeborenen in den ersten 24 Stunden ihres Lebens gereicht und durch die Geburtenkliniken verabreicht. Bei diesem Impfstoff hat es bislang immer wieder Versorgungslücken gegeben, die ausschließlich aufs Gesundheitsministerium zurückzuführen sind, da die Bestellung und Verteilung zentral erfolgt. Zentral erfolgt auch die Versorgung mit Vorbeugeimpfstoff gegen die Grippe. In diesem Bereich ist die Verspätung der Lieferungen bereits vorprogrammiert. Denn die Ausschreibung für den Ankauf des Impfstoffs findet erst „im Laufe des Oktober” statt. Man weiß aus der Erfahrung vergangener Jahre, dass nach der Ausschreibung bis zur effektiven Lieferung an die Kreisdirektionen rund drei Monate vergehen... Die Gesundheitsdirektion Karasch-Severin hat 10.500 Dosen Antigrippe-Impfungen angefordert, die hauptsächlich Senioren und exponierten Bevölkerungsgruppen über die Familienärzte zugeteilt werden sollen.

cffviseu

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