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IRES-Umfrage: Rumänen fürchten Armut und Krieg

Korruption wird als „Hauptproblem“ des Landes gesehen

Bukarest (ADZ) - Laut einer zum Thema der nationalen Sicherheit erhobenen Umfrage des Klausenburger Meinungsforschungsinstituts IRES fühlen sich viele rumänische Bürger im eigenen Land nicht sicher –  fast jeder  fühlt sich nämlich von irgendetwas bedroht.

Aus kurzfristiger Sicht empfanden 20 Prozent der Befragten das Kriegsrisiko als größte Bedrohung, während mittelfristig bei 19 Prozent der Befragten die Angst vor einer neuen Wirtschaftskrise und deren Auswirkungen auf das eigene Leben überwog. Die größte Furcht der Rumänen gilt der Armut (25 Prozent), gefolgt von Krankheiten (19 Prozent) während Kriminalität und Einsamkeit von bloß einem Prozent der Befragten gefürchtet werden.

Nur zwei Prozent der Befragten fürchten zurzeit keinerlei Bedrohung für das Land oder sich selbst, bezeigen die am Donnerstag bekannt gegebenen Umfrageergebnisse. Als Hauptprobleme des Landes führten die Befragten die grassierende Korruption (30 Prozent), Armut (28), die als prekär empfundene Wirtschaftslage (8), Arbeitslosigkeit (7) und das steigende Defizit der Rentenkasse (6) an. 70 Prozent der Befragten gaben zudem an, sich auch über die sinkende Umweltqualität Gedanken zu machen, während 65 Prozent sich mit Fragen der Armut und des sozialen Ausschlusses auseinandersetzen.

Die Umfrage wurde landesweit im Zeitraum 17.-22. April durchgeführt, befragt wurden insgesamt 1519 Personen.

cffviseu

Kommentare zu diesem Artikel

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Bemerkungen :

  • user
    Manfred 15.05.2015 Beim 12:15
    Don Emilio!Ich lärme,soviel ich will...solange über 90% der Menschen unter sehr eingeschränktem Komfort leben müssen.Wenn man Geld hat,kann man in RO ganz komfortabel leben,das Land ist sehenswert,die eigenen Agrarprodukte zum großen Teil überdurchschnittlich gut.Nicht mehr und nicht weniger.
  • user
    Don Emilio 14.05.2015 Beim 18:37
    Lieber Herr Manfred,
    nun muß ich noch einmal. Sie müssen erst mal lernen einen Text, den Sie lesen, auch richtig zu verstehen. Ich habe geschrieben, so schlecht wie viele sagen, ist es nicht hier. Ich habe nicht geschrieben, den Rumänen geht es nicht schlecht. Vielleicht begreifen Sie den Unterschied.
    Alles klar? Und sonst? Schalten Sie mal ein paar Gänge zurück und lärmen Sie nicht so.
    Nix für ungut.
  • user
    Manfred 13.05.2015 Beim 22:45
    Don Emilio!Sie haben nichts zu verbergen...und tun es trotzdem.Wie viele Alt-Genossen sitzen heute noch auf weichen Sesseln,wieviele Altgenossen haben sich bei den Privatisierungen selbst bedient,auf Kosten des fairen Wettbewerbs und der Allgemeinheit?Die Meinung"Den Rumänen geht es nicht schlecht",kann nur jemand haben,der kein Gehaltsempfänger/Lohnempfänger ist,oder ein Dummschwätzer ist..Das in 25 Jahren ca 4 Mio Leute das Land verlassen haben,das die Geburtenrate die niedrigste in der EU ist,hat seine Gründe,oder?Natürlich wissen Sie das,aber das sind diskussionsfreie Selbstverständlichkeiten.Schämen Sie sich!
  • user
    Don Emilio 13.05.2015 Beim 21:47
    Hallo ion,
    ich habe nichts zu verbergen, aber Sie liegen ganz schön daneben. Ehrlich, ich lach´ mich tot.
    Erst Unternehmer, dann Alt-Parteisekretär.. geht´s noch?
  • user
    Manfred 12.05.2015 Beim 21:38
    Ich mische mich mal ein,Don Emilio:Dünne Polemik ist das,was Sie von sich geben-Ion hat meine Zustimmung,Ottmar auch(danke für Deinen sachlichen Beitrag!).
  • user
    ion 12.05.2015 Beim 20:27
    Don Emilio!Wenn Sie nichts zu verbergen hätten,würden Sie antworten.Ihre "superklugen" wie inhaltslosen Beiträge braucht kein Mensch!Das klingt nach Alt-Parteisekretär...
    Nichts für ungut!
  • user
    Don Emilio 12.05.2015 Beim 20:22
    Nun zu ion:
    Auf sowas braucht man nicht zu antworten.
    Dünne Polemik ist nicht meine Sache.
    Alles klar?
  • user
    Don Emilio 12.05.2015 Beim 20:17
    So meiner Herrn, dann wollen wir mal.
    Erst für Sraffa: Ja.
    Dann für Herrn Ottmar: So genau wollte ich es nicht wissen. Ich wußte es ohnehin.
    Wissen Sie, der französische Außenminister sagte einmal zu seinen Botschaftern: "Nur kein Eifer meine Herren, nur kein Eifer"!
    Nix für ungut!
  • user
    ion 12.05.2015 Beim 18:16
    Don Emilio-damit ich Ihren Beitrag richtig einschätzen kann,wüßte ich gerne,womit Sie Ihren Lebensunterhalt bestreiten.So wie Sie schreiben vermute ich,das Sie zu der Sorte Unternehmer gehören,welche sich als Wohltäter aufspielen,weil sie ihren Angestellten 10% über den Mindestlohn zahlen.
  • user
    Ottmar 11.05.2015 Beim 14:31
    Don Emilio mach es dir hier mit Stammtischparolen a la Helmut nicht so einfach. Irgendetwas behaupten was die meisten Rumänen nicht verstehen ist auch eine nicht ganz saubere Diskussion. Zu deiner 3 Millionen Kinderarmutsaussage hier eine Hilfe für Rumänen die rechnen können.
    Als Armutsgrenze gilt in Deutschland für eine allein stehende Person ein Einkommen von 979 EUR monatlich (11.749 EUR im Jahr). Für zwei Erwachsene mit zwei Kindern unter 14 Jahren liegt der Schwellenwert bei 2.056 EUR im Monat (24.673 EUR im Jahr). Hierbei werden staatliche Leistungen mit einbezogen. Die Anzahl aller Personen, die in Armut leben, wird als Armutsquote bezeichnet. Weltweit lebt jeder sechste Mensch in Armut und verdient weniger als einen US-Dollar am Tag. Auch in Deutschland lebt jeder Sechste an der Armutsgrenze. Dieser Satz ist übrigens durch Hartz 4 gedeckt!!!!!!!!!!!! Weniger zum Leben hat kein Deutscher !!!!!!1
    Das bedeutet eine 4 –Köpfige Familie die in Deutschland in Armut lebt, hat ein Jahreseinkommen von 24.673.- EURO. Dies ist ungefähr das Jahreseinkommen das der Oberbügermeister von Bukarest zusammen mit seiner Frau z.B. eine Ärztin ohne Spaga in Rumänien auf ehrliche Weise erwirtschaften kann. Was ich aber hier durch viele Berichte als Illusion betrachte. Denn Korruption ist in Rumänen so viel mal mehr als in Deutschland präsent, wie die Infrastruktur so viel besser in Deutschland ist. Dass die Lebensmittelpreise in Deutschland außerdem niedriger als in Rumänien bzw. ganz Europa sind konnte man gestern sehr gut bei Günther Jauch nachvollziehen. Dies hat aber den besonderen Grund dass die Infrastrukturkosten bei der Lebensmitteldistribution sowie Produktion in Deutschland 30 mal niedriger sind als in Rumänien !!!!!! Und das obwohl ein deutscher LKW Fahrer oder Arbeiter 10 mal so viel Lohn hat wie ein Rumäne!!!
    Jetzt kannst du nachdenken was Helmut meint dass in Rumänien alles so gut ist, besonders seit sein Dr. Freund Ponta die perfekte Autobahninfrastruktur mit enormen Einsatz vorantreibt.. Zur Info Schweinefleisch so es haltbar und von der Hausschlachtung ist, sowie Eier und Tomaten nehme ich auch gerne nach Deutschland mit. Da hat Rumänien Qualität. Ich bezahle aber in Rumänien sicher einen höheren Preis für diese Lebensmittel als in Deutschland bei ALDI oder Lidl. Aber ist das alles was ein Land zu bieten hat?
  • user
    Manfred 11.05.2015 Beim 12:14
    @Don Emilio&Dirk.Einverstanden,solche Leute habe ich auch getroffen...aber das war anders gemeint.Wer kommt in RO ohne Zweit- und Drittjob oder Schwarzgeschäfte über die Runden?Wer kann von seiner Rente leben?Man gilt als arm,wenn der Lohn unter 60% des Durchschnitts ist,das gilt m.E. sowohl in D wie in RO,der Unterschied:In D ist die Armutsgrenze extrem weit oben angesiedelt,es gibt finanzielle Zuschüsse...Wo gibt es in RO ein funktionierendes Sozialsystem?Bitte mal die Kirche im Dorf lassen.
  • user
    Dirk 11.05.2015 Beim 08:01
    Stimmt Beides!
    Wie so oft im Leben gibt es zwei Seiten der Medaille. Helmut hat ganz Recht, es ist nicht immer alles schlecht und ein bischen den Blick auf das Positive lenken ist psychologisch gut. Bei nötiger Kritik sollte man aber das Maß nicht verlieren. Auf der anderen Seite gibt es Missstände die wirklich unglaublich sind und bei denen man sich fragt wie viele Jahre will Rumänien noch brauchen um fundamentale Dinge umzusetzen? Manches ist nach 26 Jahren " Demokratie " einfach unglaublich! Die Schilderung von Don Emilio über die Volksdeutschen auf der Kirmes ist sicher nicht repräsentativ aber ich kann da nur zustimmen! Diese Sorte kenne ich auch mehr als zu genüge. In Deutschland in der 3 Zimmer Mietwohnung, Lebensmittel immer billig billig, Auto zum Angeben geleast und dann in Rumänien die " Fresse " aufreissen, wie erfolgreich man doch ist............!!
  • user
    Sraffa 11.05.2015 Beim 02:00
    @Don Emilio : Sie zeigen scheinbar Charakter, können Sie sich das leisten ?
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    Don Emilio 10.05.2015 Beim 23:04
    Nein nein, lieber Manfred,
    da liegt der Helmut ganz richtig. Das ist genau der Punkt hier: immer Horrormeldungen über Rumänien und das Land schlecht zu reden herrscht vor. Ich lebe jetzt seit April 1990 hier, mit viereinhalb Jahren Moskau. Ich bin "deutsch-deutsch", wenn Sie das verstehen, und habe folglich mit Rumänien nichts am Hut. Und es ist tatsächlich so, so schlimm ist es nicht hier. Und klopfen Sie mal nicht so auf den Putz mit Ihren Milliarden Euro von den Auslandsrumänen "dann würden große Teile usw. usw.". In Deutschland leben über drei Millionen Kinder in Armut. Noch Fragen? Und noch etwas: Jedesmal wenn ich einen "Volkdeutschen" auf einer Kirmes oder sonstwo, hier in Rumänien getroffen habe der nach Deutschland "ausgewandert" war, jedesmal hat er mir gegenüber gemeckert, wie schlimm das doch hier in Rumänien sei. Dann habe ich jedem, jedem geantwortet: Und warum bleiben Sie dann nicht mit Ihrem Arsch in der so gelobten neuen Heimat? Sind Sie hier mit dem geliehenen Mercedes nur um die Dorfleute zu düpieren?
    Und alle fuhren mit einem Kofferraum voll Schweinefleisch und Tuica wieder zurück in die BRD.
    Alles klar Manfred?
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    Manfred 10.05.2015 Beim 09:50
    In welcher Traumwelt lebst Du eigentlich,Helmut?Wenn die Auslandsrumänen nicht Milliarden von € nach Rumänien bringen würden,würden große Teile der Bevölkerung am Hungertuch nagen bzw. auf der Straße leben...oder beides.
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    Helmut 09.05.2015 Beim 08:37
    Kein Wunder.....bei den ständigen Horormeldungen und übertriebenen Selbstbeschmutzungen in den Medien,bei den täglichen Schlammschlachten der Politik.Jedoch so schlimm ist die Situation des Landes gar nicht, besonders im Vergleich mit einigen anderen EU-Staaten.Trotz allen angeblichen Ängsten, Rumänien hat in den letzten Jahren eine ganz gute Entwicklung genommen und diese wird sich auch fortsetzen.Ewige Unzufriedenheit ist eine alte Krankheit der Rumänen,jedoch vergessen viele,dass sie auch einen Beitrag zur Verbesserung leisten sollten.Wenn sich jeder nur für seine eigene Tasche interessiert ist dies natürlich nicht gut für die Zukunft eines Landes.Aso mehr Mut,mehr gesellschaftliches Denken,weniger Klein-und Großkorruption,mehr politische Betätigung, der Jugend und Frauen und besonders mehr Selbstbewußtsein sind gefragt.Wo ein Wille,ist auch ein Weg.
Kanton Aargau