Johannis: Zufrieden mit Professionalität der Militärs

Staatspräsident besucht Stützpunkt Kogălniceanu

Auf dem Luftwaffenstützpunkt Mihail Kogălniceanu begutachtete Präsident Klaus Johannis mehrere Typen von Militärflugzeugen und sonstige Ausstattungen. Flugübungen wurden vorgeführt. Sein besonderes Interesse erregte eine Patriot-Raketeneinheit, die auf Kogălniceanu stationiert ist. „Als allgemeine Botschaft kann ich festhalten, dass wir froh und stolz sein können, dass wir über diesen Stützpunkt in Kogălniceanu verfügen“, sagte Johannis.
Foto: Agerpres

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Innerhalb der großen NATO-Manöver, die gegenwärtig in Rumänien, Bulgarien und Ungarn stattfinden, hat Staatspräsident Klaus Johannis Donnerstag den Militärstützpunkt Mihail Kogălniceanu bei Konstanza besucht. Der Präsident hatte eine Zusammenkunft mit dem Vorsitzenden des NATO-Militärausschusses, General Petr Pavel, er führte Gespräche mit rumänischen, amerikanischen und englischen Piloten.
Vor der Presse erklärte Johannis, dass er stolz darauf sei, wie professionell die Zusammenarbeit zwischen den rumänischen und den amerikanischen Piloten verlaufe. „Ich bin stolz auf unsere Männer, die unseren Partnern das Gefühl gegeben haben, dass sie sich in einer Mannschaft von Profis befinden“, erklärte Johannis.
Über die weitere Ausstattung der rumänischen Armee – wobei 2 Prozent des BIP der Verteidigung zugewiesen werden – sagte Johannis, dass er sowohl von der Vorgängerregierung als auch von dieser die Versicherung erhalten habe, dass man rechtzeitig mit den Ausschreibungen beginnen werde. Über das Einsetzen der Fonds entscheide das Verteidigungsministerium. Den Ankauf der amerikanischen Patriot-Raketen bezeichnete Präsident Johannis als ein „prinzipielles“ Anliegen der rumänischen Seite an die USA.

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Bemerkungen :

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    Christoph 17.07.2017 Beim 18:11
    @gloebig: Nein, sondern überhaupt keine Waffen kaufen und das Geld für sinnvolle Investitionen nutzen. Rumänien braucht nicht mehr Militär, sondern eine Zukunft. Steckt das Geld in Universitäten und Forschung, dann haben eure Kinder was davon. Es gibt genug clevere junge Leute, die eine Chance brauchen.
  • user
    gloebig 17.07.2017 Beim 11:28
    Soll das Geld lieber in die heimische Waffenindustrie laufen? Hmm, gibt es hier aktuelle Kampfflugzeuge, Panzer Abwehrraketen etc aus rumänischer Produktion, die mit anderen Ländern mithalten können?
    Lieber was gescheites kaufen, als irgendwann wie die Krim zu enden.
  • user
    Christoph 15.07.2017 Beim 12:47
    2% des BIP für Kriegsgerät. Das sind laut Statistischem Bundesamt (Zahlen von 2016) 3,7 Milliarden US-Dollar. Das Geld fließt natürlich hauptsächlich ins Ausland. Warum lässt sich Rumänien von allen Seiten ausplündern? Seien es amerikanische Waffenhersteller, europäische Pharmakonzerne (Marketingaktion gegen Clawback-Steuer) oder Groß-Korrupte wie Basescu und Dragnea, alle bekommen ihren Teil ab. Bloß für die rumänische Bevölkerung bleibt nichts. Die sitzt abends vor dem Fernseher und sieht sich hübsche Bilder ihres Präsidenten im 007-Stil an und freut sich.