Kammerchefs: Beschwerdebrief an EU-Kommission

Bukarest (ADZ) - Die Präsidenten der beiden Parlamentskammern, Liviu Dragnea (PSD) und Călin Popescu Tăriceanu (ALDE), wollen EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker einen Beschwerdebrief zukommen lassen. Er habe gemeinsam mit Tăriceanu beschlossen, kommende Woche an Juncker zu schreiben, um „Erklärungen einzufordern bezüglich der Haltung der EU-Kommission gegenüber Rumänien“, sagte Dragnea am Donnerstag dem Sender România TV. Aus Sicht des PSD-Chefs stellen die wiederholten Warnungen der EU-Kommission in puncto Haushalts- und Wirtschaftsrisiken nämlich womöglich Versuche dar, „Misstrauen gegenüber unserem Regierungsprogramm zu säen, um Auslandsinvestitionen hierzulande zu entmutigen“, so Dragnea.

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Bemerkungen :

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    Manfred 29.05.2017 Beim 18:47
    Francois:Es wird schief gehen...und Dragnea und Co haben dann überhaupt kein Problem,an ihre Warnung zu erinnern und die idiotischen Anschuldigungen zu bekräftigen,schließlich muss ein Schuldiger gefunden werden...
  • user
    Michael 29.05.2017 Beim 14:04
    Diesen Beschwerdebrief schreiben gerade die Richtigen. Vorbebstraft, keine Chance einen Ministerposten zu bekommen bzw. sogar Ministerpräsident zu werden und unfähig ihren Parteien in der Regierung eine angemessene und kontinuierliche Politik auch im Sinne der EU vorzuschlagen, sollten diese Beschwerdebriefe in ihren eigenen Briefkasten werfen. Alle hier geschrieben Kommentare treffen "den Nagel auf den Kopf" und bedarfen keiner weiteren Ergänzung
  • user
    Francois 29.05.2017 Beim 12:21
    Na klar, wieder einmal soll "Brüssel" schuld sein, wenn der rumänische Karren stecken bleibt. Was wird Dragnea sagen, wenn die von der Kommission aufgezeigten Risiken tatsächlich eintreten?
  • user
    Peter 27.05.2017 Beim 22:20
    Investoren brauchen eine intakte Infrastruktur und noch wichtiger eine berechenbare Politik. Einfach nur in der Welt umschauen, wer eine berechenbare Politik macht, hat auch wirtschaftlichen Erfolg. Bei der Wirtschaftspolitik in Rumänien kann kein Investor wissen, was auf ihn zukommt. Länder, in denen die Politiker in die eigene Tasche wirtschaften, werden nur ausgebeutet. Der Unterschied zwischen Firmen die Eigenentwicklungen produzieren und der die nach Vorgaben zusammenbauen ist sehr groß, ganz im Gegensatz zur rumänischen Industriegeschichte, als Beispiel, der Eiffelturm-Stahl wurde in Resita gekocht. Also gibt es in Rumänien genügend Potenzial, es muss nur genutzt werden.
  • user
    Walter 27.05.2017 Beim 15:36
    Viel zu langsame Fortschritte beim Aufbau der Infrastruktur und beim Abbau der Korruption. Praxisferne Ausbildungssysteme, viel zu hohe Zahl an beim Staat Beschäftigten! Jedes Jahr mehr Feiertage, 100 % Zuschlag ab der 1. Überstunde, Fachkräfte, die in immer größerer Zahl frustriert emigrieren ... die Regierungsgauner brauchen die Schuld wirklich nicht bei der EU zu suchen!
  • user
    Manfred 27.05.2017 Beim 09:25
    Das Misstrauen säen diese Politclowns selbst !Permanente Veränderungen der wirtschaftlichen und steuerlichen Bedingungen,grandiose Fehleinschätzungen zur eigenen Politik,das sind haudgemachte Probleme,welche der Rest der EU natürlich nicht übersieht.