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Klaus Johannis als Präsident Rumäniens vereidigt

Festsitzung der beiden Kammern des Parlaments

In einem Zeremoniell im Schloss Cotroceni übergibt der scheidende Präsident Traian Băsescu (r.) dem neuen Staatschef Klaus Johannis die Goldkette „Stern Rumäniens“, das Zeichen der Souveränität. Links im Bild Carmen Johannis und rechts Maria Băsescu.
Foto: presidency.ro

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Sonntag, pünktlich um 12 Uhr, betrat Klaus Johannis die Tribüne des Parlamentsaals, wo sich zur Festsitzung die beiden Kammern sowie zahlreiche Ehrengäste eingefunden hatten. Der Vorsitzende des Verfassungsgerichts, Augustin Zegrean, verlas den Beschluss des Gerichts zur Validierung von Klaus Johannis als Staatspräsident Rumäniens. Klaus Johannis schwor mit der rechten Hand auf der Bibel und schloss mit der Eidesformel: So helfe mir Gott.

Valeriu Zgonea, der die Sitzung leitete, ersuchte anschließend den Patriarchen der Rumänischen Orthodoxen Kirche, Daniel, um seinen Segen, und dieser sprach das Gebet zur Segnung der Investitur.
Die Antrittsrede von Klaus Johannis (25 Minuten) wurde von vielen als die beste derartige Rede seit 1989 bezeichnet. Aus dem Parlament fuhr Klaus Johannis, zusammen mit seiner Frau Carmen, ins Schloss Cotroceni, wo er mit militärischen Ehren empfangen wurde. Der scheidende Präsident Traian Băsescu übergab ihm in einem Zeremoniell im Unirii-Saal die goldene Kette des Ordens „Stern Rumäniens“, das Symbol der nationalen Souveränität. Bei diesem Zeremoniell war auch das Beraterteam von Johannis dabei, darunter Leonard Orban und Lazăr Comănescu.

Bald nach der Abfahrt von Traian Băsescu begann in Schloss Cotroceni der private Empfang, den Klaus Johannis für 200 Gäste gab.

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Bemerkungen :

  • user
    Dirk 29.12.2014 Beim 09:26
    Hat den Herren denn der Weihnachtglühwein nicht gut getan??
    Oder mit dem D-Zug durch die Kinderstube?
    Frau Basescu und Frau Johannis sind doch nicht als Model gewählt worden!
    Frau Johannis als Präsidentenmietze zu betiteln ist ja wohl komplett daneben!
    Hoffen wir das sich das Land mit den Fakten beschäftigt und nicht weiter auf so einem Niveau argumentiert bzw. pöbelt!!!
  • user
    Carlo Campo 27.12.2014 Beim 00:39
    Also, Kartoffelernte ist doch optisch gerade bei der neuen Präsidentenmietze angesagt, oder kann ich nicht mehr richtig sehen und brauch ne Brille ??? Kann denn dieser Norbert kein Deutsch oder was oder will er mich hier anmachen ??
  • user
    norbert 26.12.2014 Beim 12:17
    Da schreibt ein Herr Camp. .die Frau vom deutschen Johannis. .sollte was staatstragendes tragen. ...auf so ne politische Aussage muß man erst mal kommen. .jetzt habe ich mir das Bild angeschaut. .und habe festgestellt. ..das wir deutschen einen guten Geschmack haben. .die Frau des deutschen Johannis sieht knackig aus. .sieht fürs Alter
    jung und flott aus. .jetzt gehe ich im Bild nach
    rechts und schau mir die rumänische
    grinsglatze an..und seine Frau. .im
    Kartoffelsack..einer außerirdischer würde sagen. .da trifft sich der deutsche Präsident mit Frau mit dem rumänischen Präsidenten und Frau. .schön allein vom Bild her. .können die rumänischen Augen. .schon davon profitieren. .das sie einen deutschen samt schöner modischer Frau an ihrer spitze haben. .und keine die aussieht wie Frau erdogan ..die Frau des türkischen Präsidenten. .ohne Kopf Tuch. .bei mir ist exakt. .das gleiche. Wenn ich in Rumänien bin. .Schöne intelligente modisch gutgekleidete Frauen um mich. .und nicht solche Frauen. .die aussehen als wenn Kartoffel Ernte ansteht. ..Amen. .
  • user
    Carlo Campo 26.12.2014 Beim 01:03
    Alles sehr schön hier, aber Frau Johannis wäre gut beraten gewesen hätte sie sich für etwas staatstragendere Farben entschieden, die gewählte weißblaue Koloratur passt zu sommerlichen Landfesten aber nicht hier.
  • user
    dirk 23.12.2014 Beim 10:55
    Norbert,
    vollkommen richtig.
    Ein föderatives System als Bundesstaat wie wir es in der BRD, Österreich oder ähnlichen Staaten kennen ist m.E. sicher die erfolgreichste Staatsform. Leider tun sich die politischen Kräfte in Rumänien sogar schon mit der Regionalisierung mehr als schwer.
    Wobei mir das unverständlich ist. Schon aus Bequemlichkeit fahre ich doch lieber von Baia Mare nach Cluj anstatt nach Bukarest.
    Wir wollen das alles mal positiv sehen, es geht etwas voran, wenn auch langsam. Wenn Präsident Johannis nur einen Teil seiner Absichten, Haltungen und Umgangsformen umgesetzt und vermittelt bekommt, dann ist das schon der größte Schritt Rumäniens in 25 Jahren.
  • user
    norbert 23.12.2014 Beim 01:22
    Das der Herr Johannis ein guter Macher bis jetzt war. Das weis ich seit er Bürgermeister von herrmannstadt wurde. Ich kam das erste mal 97 nach herrmannstadt. .ich muß nicht erinnern wie es damals in allem Bereichen aussah. .das war ne Stadt. Mit starker politischer Unterstützung aus Deutschland. Rumänien ist da ne andere Hausnummer. Wenn mal Historiker schreiben werden. Das er viele Richtige Punkte angesprochen hat. Dann wäre das schon viel..rumänien hat sich die französische Form der Staatsführung als Vorbild genommen. ..zu einer Zeit die lange her ist. Rumänien war die letzten hundert Jahre. .sehr gebeutelt.1 und 2 Weltkrieg und eine lange kommunistische Zeit sind vergangen. Dann kommen sie in die EU und die mitteleuropäische n Staaten die auch erfolgreich wirtschaften sindjkeine Nationalstaaten mehr. .sondern Bundesländer. .Frankreich hat stetig Staatspräsidenten die sehr vollmundig ihr Programm verkünden. DIE letzten Sachse und Hollande. Beide kläglich versagt. .die Präsidenten haben nicht die politische Macht ihre Bevölkerung zu verändern. Das muß aus dem Volk kommen. .da sind Bundesländer besser aufgestellt. Deswegen wird es sehr schwer zwar ein gutes Programm zu hsben. Aber sein Volk kann man sich nicht aussuchen. Wenn die nicht wollen. .dann wirds auch nichts.
Kanton Aargau