Astrid Fodor schließt sich im Wahlkampf der Regierungspartei an

Bürgermeisterin Astrid Fodor zeigt sich „dem Rumänien, in dem es möglich ist“ nicht abgeneigt. Foto: Facebook-Account Raluca Turcan

Hermannstadt – Ioan Marcel Boloș, (Nationalliberale Partei, PNL), amtierender Minister Rumäniens für Europäische Fördermittel, Vasile Maier Bondrea, Generaldirektor der Hermannstädter Dienstleistungsgesellschaft für Leitungs- und Abwasser SC Apă Canal Sibiu SA, und Stadtratsmitglied Corina Bokor (Demokratisches Forum der Deutschen in Rumänien, DFDR), Vorsitzende des Vereins für innergemeinschaftliche Entwicklung „Asociația de Apă Sibiu“, haben Mittwoch, am 25. November, einen Vorvertrag zwecks Finanzierung eines regionalen Projekts für Entwicklung der Infrastruktur für Leitungs- und Abwasser in den Verwaltungskreisen Hermannstadt und Kronstadt/Brașov unterzeichnet. Einer Pressemitteilung des Rathauses zufolge wird der eigentliche Finanzierungsvertrag Mittwoch, am 30. Dezember, besiegelt werden.

Anschließend an die Vorvertragsunterzeichnung gaben EU-Fördermittelminister Boloș sowie Daniela Cîmpean (PNL), Vorsitzende des Kreisrates Hermannstadt, und Raluca Turcan (PNL), stellvertretende Premierministerin Rumäniens, von Hermannstadt aus eine Online-Pressekonferenz, deren Mitschnitt in voller Länge auf dem Facebook-Account der Stellvertreterin von Regierungschef Ludovic Orban nachverfolgt werden kann. Astrid Fodor (DFDR), am Tag der Kommunalwahlen vom 27. September wiedergewählte, wegen eines juristischen Querschlags aber erst etliche Wochen später im Amt bestätigte Bürgermeisterin von Hermannstadt, trat als Gast an das Mikrofon der Partei, die im Kreisrat die absolute und im Lokalrat des Rathauses am Großen Ring/Piața Mare die numerische Mehrheit stellt, und beschloss ihre Kurzrede zwölf Tage vor den Parlamentswahlen mit einem „Appell an die Bürger Hermannstadts, wählen zu gehen und die PNL zu wählen.“ Dass Ovidiu Ganț, amtierendes Mitglied der Fraktion nationaler Minderheiten in der Abgeordneten-Kammer des Parlaments, Sonntag, am 6. Dezember, erneut für das DFDR ins Wahlrennen geht, fand in Astrid Fodors Ausführungen keine Erwähnung.

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