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Kontroverse um gefällte Bäume in Sarmizegetusa

Bukarest (ADZ) – Nach dem mediatisierten Skandal um 80 gefällte hundertjährige Bäume auf dem Gelände der UNESCO-geschützten dakischen Tempelanlage Sarmizegetusa Regia, ausgelöst von der Umweltschutz-Organisation Agent Green, rechtfertigten sich Verwaltung und zuständige Archäologen: Die Fällungen seien legal und dringend nötig gewesen, weil kranke Bäume Menschen und Monumente gefährdeten. Hundert Buchen waren seit langem als Problembäume markiert.

Jede einzelne Fällung sei von Archäologen überwacht worden. Die von der Drohne von Agent Green aufgenommenen Schäden seien schon vorher durch umgefallene Bäume entstanden, so der Verwalter der archäologischen Stätte, Vladimir Brilinsky. Agent Green und die Stiftung Dacica hingegen verlangen eine sofortige Einstellung aller Aktivitäten zum Zwecke einer Untersuchung durch Kulturministerium, Umweltgarde und Forstgarde. Die Archäologin der Stiftung Dacica, Aurora Petan, spricht von einem Ausmaß an Zerstörungen, das gesetzliche Strafverfolgung erfordert.

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