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Lawinengefahr im Fogarascher Gebirge

Oberhalb der Hütten im Norden des Gebirgszuges ist die Natur mit Vorsicht zu genießen

Hermannstadt – Infolge des letzten Schneeberichtes des Nationalen Wetterdienstes (ANM) vom 11. Dezember und der damit gemeldeten erhöhten Lawinengefahr im Fogarascher Gebirge hat der Hermannstädter Dienst der Bergrettung unlängst eine Pressemeldung erlassen, mit der sie der Öffentlichkeit relevante Informationen und Empfehlungen zur Kenntnis bringt.

Dementsprechend liegt die Lawinengefahr zurzeit bei vier auf einer Skala von 1 bis 5 und die Lage soll die kommenden Tage gleich bleiben. Zur Vorbeugung von Gebirgsunfällen fordert die Bergrettung die Touristen auf, Wanderungen auf den Trassen oberhalb der Hütten im Norden des Fogarascher Gebirgszuges und hier auch die Ausübung der Wintersportarten (besonders das Ski- und Snowboardfahren) unbedingt zu unterlassen.

Der Zugang zu den Hütten im touristischen Bereich des Bulea-Sees erfolgt ausschließlich per Gondel und im Gletscherbecken des Bulea-Sees muss den Sicherheitsvorgaben vor Ort Folge geleistet werden, solange die Lawinengefahr anhält. Die Touristen, die hier Ski- oder Snowboard fahren möchten, werden ersucht, bei der Patrouille der Bergrettung vor Ort Informationen anzufordern und sich von dieser beraten zu lassen.

Nicht zu unterschätzen sei dabei die Notwendigkeit der richtigen Ausstattung. Besonders die individuelle Lawinenrettungsausstattung (Lawinensonde, Schneeschaufel, Lawinenpiepser und -Suchgerät) sei dabei ein Muss. Die Bergrettung erinnert daran, dass die hochgelegenen Wanderwege im Fogarascher Gebirge gesperrt sind.

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