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Medizinische Angestellte mit anhaltenden Protesten

Gehaltseinbußen durch Streichung der Zuschläge

In Jassy protestierten Angestellte vor dem Pneumophysiologischen Institut. „Es ist nicht normal, plötzlich 1370 Lei weniger zu verdienen“, erbost sich Gewerkschaftsleiterin Victorela Vieriu. „Die Regierung hat von Lohnerhöhungen gesprochen, vergaß aber, die Kürzung des Einkommens durch das Streichen der Zuschläge zu erwähnen.“
Foto: Agerpres

Bukarest (ADZ) - In den letzten beiden Tagen protestierten in Bukarest, Klausenburg/Cluj-Napoca und Jassy/Iași Hunderte medizinische Angestellte, die durch das neue Lohngesetz signifikant weniger Nettogehalt bekommen. Besonders betroffen sind Assistenten für Radiologie und bildgebende Verfahren, die pro Monat zwischen 300 und 1400 Lei verlieren, weil sie nicht als medizinische Assistenten gelten. Sie verlangen eine Gleichstellung. Extrem unzufrieden sind auch die Mitarbeiter des Pneumophysiologischen Instituts „Marius Nasta“: Wegen Kürzung der Gefahrenzuschläge erhalten Krankenschwestern und Krankenträger 45 Prozent weniger Lohn. Nach Streichung des TBC-Zuschlags verdiene eine Assistentin in hochansteckendem Umfeld nur noch die Hälfte; eine Krankenschwester monatlich nur 1500 Lei.

Auch die Mitarbeiter der Pathologie in Klausenburg, die Ansteckungsrisiken durch AIDS, Hepatitis und TBC ausgesetzt sind, monieren eine Kürzung der Zuschläge von 100 auf 55 Prozent. Iulian Popa von der Gewerkschaft Sanitas hatte bereits am 5. April erklärt, das Lohngesetz müsse modifiziert werden, doch gab es auch nach einer Diskussion mit der Gesundheitsministerin vorerst keine Lösung.

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