Neue Ausstattung für Radiologie des Kreiskrankenhauses

Hermannstadt - Einen Finanzierungsvertrag in Höhe von 3,55 Millionen Lei zum Ankauf dreier moderner Radiologie-Geräte für das Kreiskrankenhaus in Hermannstadt/Sibiu hat die Leitung des Kreisrates Anfang der Woche unterzeichnet. Es handelt sich um ein digitales Fluoroskopie- und Röntgengerät sowie ein mobiles und ein klassisches Röntgengerät, mit denen der Modernisierungsprozess der medizinischen Ausstattung des Kreiskrankenhauses vorangetrieben werden soll, da die jetzigen Geräte noch analog funktionieren.

„Im Gesundheitsministerium haben wir einen verlässlichen Partner bei der Erneuerung der öffentlichen medizinischen Leistungen. Wenn die Bemühungen auf lokaler Ebene auf jene auf zentraler Ebene treffen, schlagen die Dinge eine für den Patienten gute Richtung ein“, so die Kreisratsvorsitzende Daniela Cîmpean.

Die Modernisierung der Abteilung für Radiologie begann mit dem Ankauf, dem Aufbau und der Inbetriebnahme eines Magnetresonanztomographen und dann eines Röntgengerätes für Kontrastmittel-Mammographien. Neulich wurde die Fachambulanz mit weiteren digitalen Geräten ausgestattet, die zurzeit ein Zulassungsverfahren durchlaufen. „Dank dem Ankauf der digitalen Geräte lässt sich das medizinische Wirken erheblich verbessern“, so Dr. Florin Grosu, Leiter der Abteilung für Radiologie und medizinischer Direktor des Kreiskrankenhauses.

Dem Kreiskrankenhaus zufolge zählen zu den vielzähligen Vorzügen der anzukaufenden digitalen Geräte die Verringerung der Strahlungsmenge, der die Patienten ausgesetzt werden, die Möglichkeit des Vergleiches von Aufnahmen desselben Patienten, die in großen Zeitabständen erstellt wurden, die Bearbeitung des digitalen Bildmaterials zur Erleichterung der Diagnose, die Verkürzung der Wartezeiten, die Steigerung der Produktivität des Labors oder die Ersparnis der Kosten für Film und Mittel für die analoge Filmentwicklung. Die digitale Technologie ermöglicht zudem das langfristige Speichern der Aufnahmen, das Freiwerden der Räume, in denen die Röntgenaufnahmen bislang aufbewahrt wurden und das Erzielen einer höheren Punkteanzahl seitens der Kreiskrankenkasse.

Den Ankauf nimmt das Krankenhaus demnächst vor, wonach die notwendigen Betriebsgenehmigungen erwirkt werden.