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Neue Städtepartnerschaft geschlossen

Erste Gespräche schufen Ansatzpunkte für künftige Zusammenarbeit

Anlässlich der Unterzeichnung des Partnerschaftsabkommens bot die Bürgermeisterin Astrid Fodor eine von Bildmaterial begleitete Vorstellung der Stadt Hermannstadt. Foto: Bürgermeisteramt Hermannstadt

Hermannstadt – Um einen neuen Partner, der Stadt Durham im US-amerikanischen Staat North Carolina, ist Hermannstadt/Sibiu seit dem 17. September reicher. Eine Delegation des Bürgermeisteramtes Hermannstadt hielt sich in Durham vom 12. bis zum 17. September auf, um die offizielle Partnerschaftsurkunde zu unterzeichnen und erste konkrete Gespräche über die bevorstehende Zusammenarbeit mit den Vertretern der Partnerstadt zu führen.

Die Initiative hatte diesbezüglich die rumänische Gemeinschaft in der Gegend Durham-Raleigh aus dem Wunsch heraus ergriffen, Verbindungen zwischen ihrem Herkunftsland und ihrer neuen Heimat zugunsten ihrer beiden Gemeinschaften herzustellen. Dem Text der Partnerschaftserklärung zufolge wird die Zusammenarbeit die Lokalverwaltung, die Kultur, den Sport, den Tourismus, die Bildung, die Wirtschaft und die Ermutigung des Austausches zwischen den Bürgern der beiden Städte zum Gegenstand haben. Für die Schaffung gemeinsamer Ausgangspunkte umfasste der Aufenthalt Treffen mit dem Durhamer Bürgermeister Steven Schewel und den Leitern der Abteilungen für Stadtplanung, Parks und Freizeitanlagen, Kommunikation und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Einen Besuch unternahm die Hermannstädter Delegation in der Abteilung für Kinderkardiologie des Pädiatrischen Universitätsklinikums Duke, wo Dr. Mike Camitta die Organisation der Abteilung vorstellte, die mit ihren drei Chirurgen und Residenzärzten jährlich rund 500 chirurgische Eingriffe vornimmt. Ein weiterer Programmpunkt war der Besuch im American Underground, ein Hub, der über 300 Start-Ups beherbergt und für die jungen Unternehmer erschwingliche Mieten und Beratung bietet. Weitere Gespräche fanden mit den Vertretern des Kulturbereiches, der lokalen Wirtschaft sowie der lokalen Universität statt.

„Von der öffentlichen Verwaltung in Durham wurden wir mit offenen Armen empfangen und offenen Türen zu ihren Einrichtungen und Abteilungen. Das ist ein gutes Zeichen, das einen aktiven Ideenaustausch und gemeinsame Projekte verspricht, und Hermannstadt ist in dieser Hinsicht offen. Wichtig und warmherzig war auch das Treffen mit den Rumänen in Durham, die, obwohl sie dem Land fern sind, die Verbindung aufrecht erhalten wollen und die Gelegenheit nutzen wollen, um sich an Projekten zu beteiligen, die uns allen zugute kommen. Wir haben mit ihnen Kontakt aufgenommen und wir werden die Zusammenarbeit mit dieser herzhaften Gemeinschaft fortsetzen“, so die Bürgermeisterin Astrid Fodor. Die Hermannstädter Bürgermeisterin begleiteten während des Besuches die Stadträtin Bianke Grecu und die Leiterin der Abteilung für Auslandsbeziehungen und Marketing Mirela Gligore.
 

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