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Neues Ehrenamt für Astrid Fodor

Lösungsbeispiele und gute Praktiken werden der Gemeindeverwaltung zugute kommen

Astrid Fodor vertritt den Verband der Städte in Rumänien im Rat der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE). Foto: Bürgermeisteramt Hermannstadt

Hermannstadt – Zum Mitglied der Delegation des Verbandes der Städte in Rumänien (AMR) im Rat der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE) wurde die Hermannstädter Bürgermeisterin Astrid Fodor in der Vorstandssitzung des vorgenannten Gremiums vom 29. Juli gewählt.

Der Rat der Gemeinden und Regionen Europas ist eine mit der Unterstützung der EU-Kommission organisierte europäische Einrichtung im Rahmen des Programms „Europa für Bürgerinnen und Bürger“. Er ist der älteste und mitgliederstärkste europäische Verband der Lokal- und Regionalverwaltungen und zählt zurzeit Mitglieder aus 41 Ländern. Der 1951 von einer Gruppe europäischer Bürgermeister gegründete Rat hat die Aufgabe, die für die Tätigkeit der europäischen Städte und Regionen ausschlaggebenden Politiken und die EU-Gesetzgebung zu beeinflussen und den lokalen und regionalen Gebietskörperschaften durch ihre Vertretungen, hier der Verband der Städte in Rumänien, eine Gesprächsplattform zu bieten. Zudem fördert der Rat die Selbstverwaltung der Kommunen und die Beteiligung der Bürger an diesem Akt. Der RGRE ist gleichzeitig eine Untergliederung der Welt-Union der Kommunen (WUK – UCLG), der zurzeit der wichtigste Ansprechpartner der UNO ist, wenn diese sich mit kommunalen Themen befasst oder sie beeinflusst.

Die Tätigkeit der RGRE umfasst bedeutende Themengebiete wie Führung, Demokratie und Staatsbürgerschaft; Umwelt, Klima, Energie; internationale Teilhabe und Kooperation; wirtschaftliche, soziale und territoriale Kohäsion sowie Management der öffentlichen Dienstleistungen auf lokaler und regionaler Ebene.

„Es ist mir eine Ehre und Freude, diese Verantwortung im Namen des Verbandes der Städte in Rumänien anzunehmen. Hermannstadt hat durch seine Öffnung nach Europa hin hervorragende Fortschritte gemacht und daher kenne ich die Vorzüge und die Bedeutung der Zusammenarbeit auf europäischer Ebene. Dank der Anwesenheit in diesem Rat werden wir die Möglichkeit haben, die Schwierigkeiten, mit denen sich die rumänischen Gemeindeverwaltungen auseinandersetzen, bekannt zu machen und von den Lösungsbeispielen und guten Praktiken der anderen Mitglieder in der Lokal- und Regionalverwaltung zu profitieren, die wir zugunsten unserer eigenen Gemeinschaften übernehmen können“, so die Bürgermeisterin Astrid Fodor.

Der Internetseite des RGRE www.ccre.org zufolge zählt der Rat aktuell 60 Mitgliedsverbände, die rund 100.000 Gemeindeverwaltungen in 41 Ländern vertreten und erfreut sich einer Erfahrung von 68 Jahren. Weitere Informationen zur Tätigkeit des Rates sowie aktuelle Themen des Verbandes stehen bei der vorgenannten Internet-adresse zur Verfügung.

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