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Oberhirte feierte zehnjähriges Bischofsjubiläum

Die Nachfolger des Heiligen Gerhard (v.l.n.r.): Josef Csaba Pál, Ladislaus Német und Martin Roos feierten gemeinsam das Bischofsjubiläum von Ladislaus Német in Groß-Betschkerek. Foto: Mihai Gherghel

Groß-Betschkerek - Der Bischof von Groß-Betsch-kerek/Zrenjanin in Serbien, Ladislaus Német, feierte diese Woche das zehnjährige Jubiläum seiner Bischofsweihe. Zur Feier reisten Josef Csaba Pál, ernannter Bischof von Temeswar/Timişoara, und der ehemalige Bischof und zurzeit apostolische Administrator von Temeswar, Martin Roos, in die Schwesterdiözese aus dem Nachbarland, um Bischof Német zu gratulieren.


Das alte Bistum Tschanad wurde 1923 in drei geteilt. Vorerst gründete man auf dem Gebiet Rumäniens die Apostolische Administra-tion von Temeswar – auf jugoslawischem Gebiet kam die Apostolische Administration des Banats mit Sitz in Groß-Betschkerek zustande. Die Administration aus Groß-Betschkerek hatte im Laufe der Zeit die Erzbischöfe von Belgrad als Oberhäupter, bis 1971 der Heilige Stuhl die Ernennung eines eigenen Administrators beschloss. Der erste Adminis-trator war der Schwabe Thomas Jung aus dem serbischen Banat. Papst Johannes Paul II. erhob im Dezember 1986 die Banater Administration zum Bistum – so entstand die Diözese Zrenjanin, deren erster Bischof László Husvár (2016 gestorben) war. Bischof László Német ist somit der zweite Oberhirte der Diözese in Serbien, am 5. Juli 2008 konsekriert. Enge Beziehungen zwischen den Schwesterdiözesen Groß-Betschkerek, Temeswar und Szeged-Tschanad werden seit Jahrzehnten gepflegt.

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