„Orașul cel mai iubit din toată țara“

Siegfried Geilhausen ist wieder Temeswarer Vizekonsul

Der alte Vizekonsul ist nun auch der neue: Siegfried Geilhausen, der 2016 seinen Dienst in Tunis angetreten hat, ist Anfang August wieder nach Temeswar zurückgekehrt. Foto: Zoltán Pázmány

Temeswar - Seit Anfang August ist am Deutschen Konsulat in Temeswar/Timișoara ein neuer Vizekonsul im Amt. Es ist aber kein Unbekannter, sondern ein alter Freund der deutschen Gemeinschaft in Westrumänien: Siegfried Geilhausen, der die vergangenen vier Jahre in Tunesien verbracht hat, hat beschlossen, sich wieder auf den Posten des deutschen Vizekonsuls in Temeswar zu bewerben. Vor seiner Zeit in Tunesien war Siegfried Geilhausen vier Jahre lang ebenfalls als Temeswarer Vizekonsul aktiv. Er folgt nun Frank Ufken im Amt, der nach Luxemburg gezogen ist.

„Wir waren am vergangenen Wochenende in der Stadt unterwegs, wo wir zufällig Bürgermeister Nicolae Robu, seinen Stellvertreter Dan Diaconu und den Senator Ben-Oni Ardelean trafen. Die drei begrüßten uns sehr freundlich und herzlich, sie hießen uns willkommen, und meine Frau Geraldine sagte: ´Ja, wir sind wieder zu Hause!´“, erzählt Siegfried Geilhausen. „Es hat uns hier sehr gut gefallen. Temeswar ist für mich tatsächlich ´ora{ul cel mai iubit din toată țara´“, fügt der der neue-alte Vizekonsul auf Rumänisch hinzu. (in deutscher Übersetzung: die beliebteste Stadt im ganzen Land) Während seiner Zeit in Tunesien verfolgte Siegfried Geilhausen weiterhin die rumänischen Medien und las aus den lokalen Online-Nachrichtenportalen, um seine Rumänisch-Kenntnisse zu vertiefen.

Auch in Tunesien konnten Siegfried und Geraldine Geilhausen Freundschaften schließen – der Abschied fiel auch dort nicht leicht, gesteht der deutsche Vizekonsul. In Tunesien musste er sich um die Erteilung von Visa kümmern – ein sehr schwieriges Massengeschäft, weil der Prüfungsaufwand sehr hoch sei. „Tunesien ist ein Migrationsland, vor allem, weil die jungen Leute nach Europa auswandern wollen“, erklärt Siegfried Geilhausen.

Wieder in Temeswar angekommen, konnte Familie Geilhausen viele Veränderungen in der Stadt wahrnehmen. „Wenn ich nur an die verschiedenen Parks denke… Der Zentral- oder der Alpinet-Park sind im Vergleich zu vor vier Jahren sehr schön geworden. Ich sehe viele historische Gebäude, die schon renoviert sind – es geht also voran. Mein Eindruck ist wirklich positiv von der Entwicklung der Stadt“, sagt Siegfried Geilhausen. Die Nachricht über die Verleihung des Kulturhauptstadttitels an Temeswar konnte Siegfried Geilhausen fast zeitnah verfolgen. „Ich habe genauso gejubelt wie Simona Neumann oder Nicolae Robu, wie wahrscheinlich ganz Temeswar damals gejubelt hat“, berichtet er.

Was er sich für seine vierjährige Amtszeit vornehme, das sei in der schwierigen Corona-Zeit, die die Menschheit zurzeit durchlebt, nicht leicht zu sagen. „Ich möchte auf jeden Fall mit Konsul Krautkrämer seine Arbeit, die er mit meinem Vorgänger, Herrn Ufken, ausgeführt hat, weiterführen, das Dasein für die deutsche Gemeinschaft, für die deutsche Wirtschaft, für Kulturbelange und vieles andere, für das wir einstehen. Ich will in meiner Zeit hier die Gespräche mit alten Bekannten, mit Freunden wieder aufnehmen, vertiefen, möchte viele neue Menschen kennenlernen und unterstützen, wo es nur möglich ist, sei es auch nur durch die Präsenz des Konsulats bei vielen so wichtigen und schönen Ereignissen in allen Bereichen. Das betrifft die deutsche Minderheit wie aber auch die vielen tollen (Hilfs-) Projekte in unserem gesamten Amtsbezirk“, schließt Vizekonsul Siegfried Geilhausen.

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