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Ponta schlägt Auslagerung der Vergabe von EU-Geldern vor

Weltbank-Experten könnten Projekte evaluieren

Bukarest (ADZ) - Premier Victor Ponta hat am Wochenende mit einem interessanten Vorschlag bezüglich der andauernden Misswirtschaft bei der Vergabe von Förderprojekten aufgewartet: Begutachtung und Abwicklung der mit EU-Geldern geförderten Projekte sollen künftig externalisiert werden.
Seine Regierung beabsichtige, die Prüfung und Abwicklung von Förderprojekten auszulagern, sodass nicht bloß die rumänischen Behörden bzw. Ministerien und weitere öffentliche Institutionen dafür zuständig seien, sagte Ponta.

Das Vorhaben sei bereits mit einigen der internationalen Kreditgeber des Landes bzw. mit Vertretern der Weltbank erörtert worden. Er vertraue auf die Erfahrung ausländischer Experten in diesem Bereich, zumal „Reformen allein umzusetzen“ recht schwer sei. „Ich bin der Meinung, dass wir aus der Erfahrung anderer Länder lernen und deshalb eine Auslagerung der Projektevaluierung vornehmen sollten“, so Ponta. Dem Premier zufolge hätte die EU-Kommission nichts gegen das geplante Outsourcing einzuwenden. Entsprechend sei es nunmehr an der Zeit, dass der Staat sein Begutachter-Monopol bei Förderprojekten aufgebe. Stets nur staatliche „Prüfer über Prüfer“ einzusetzen, führe zu nichts – ausländisches Knowhow sei angebrachter.

Ponta zufolge sollen im Dezember weitere Gespräche mit Vertretern der Weltbank zu diesem Thema stattfinden.

cffviseu

Kommentare zu diesem Artikel

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Bemerkungen :

  • user
    Rudi 14.11.2012 Beim 16:21
    Bravooooo sraffa, Du wirst mir ja immer sympatischer!!!!!!!!!
  • user
    sraffa 14.11.2012 Beim 16:16
    "....Seine Regierung beabsichtige, die Prüfung und Abwicklung von Förderprojekten auszulagern, ..... "
    Ganz unabhängig davon hätte man fast alle Rumänische Regierungen "auslagern" können und unabhängige internationale Fachleute mit den Geschicken des Landes betraut.
  • user
    Norbert 14.11.2012 Beim 10:29
    Lieber Herr Werner!
    Ich wiederhole noch mal !Ich bereiste seit mitte
    der neunziger bis zu 40 mal Rumänien.Ich bin
    gerne in Rumänien. Reisen bedeutet kontakten.
    Besichtigen, essen , trinken, feiern freunde, gewinnen, helfe. HELFEN!! Zwei Hände reichen nicht ,sovielen Menschen aus Rumänien( keine Rumänendeutsche habe ich in Deutschland arbeit besorgt .Die Hälfte hatr jetzt hier auch ihren Lebensmittelpunkt.
    Trotzdem bleibe ich bei der Aussage das
    Die Politik von den gemeinden bis in die Städte bis inn den Staat hinauf. (Ich zitiere
    die EU , den amerikanischen Botschafter in Rumänien. Den IWF .IOch zitiere Tausende
    aber tausende von Rumänen die ich persöhnlich kennengelernt habe. Ich zitiere 99 Prozent aller in Deutchland lebebder
    Rumänen Deutscher.Das Land ist koruppt.
    und stiehlt Geld der Europäer an allen Ecken die es gibt. Vielleicht verwechseln sie
    persöhnliche emotionen zu ,weil sie eine
    Heimatverbindung zu Rumänien haben, mit
    öffentlichen Meinung die die Welt zu diesen
    koruppten Maffialand hat
  • user
    Ottmar 13.11.2012 Beim 13:48
    Hallo Werner,
    einem Dieb ist das Vermoegen anderer auch egal.. Und die Rumaenen haben einen Dieb zum Regieren ernannt. Die Bank die diesen Auftrag bekommt wird Herrn Ponta und seiner Regierung sicher auch Schmieren. Ist ja Rumaenien
  • user
    Werner 13.11.2012 Beim 11:25
    Einfach ein toller Vorschlag. Da sieht man dass Ponta keine Ahnung von regieren hat. Die vorgeschlagenen Expenten arbeiten auf keinem Fall gratis und dann kommt der Senat mit seiner Mehrheit und annuliert die Vorschläge. Ein guter Grund für Entschuldigungen um eine Klasse Ausrede zu haben, beim nicht gelingen.Super.
  • user
    Helmut 13.11.2012 Beim 10:59
    Langsam aber sicher entwickelt Hr.Ponta sehr kluge und unkonventionelle Vorschläge welche für die weitere Entwicklung des politischen Weges des Landes richtungsgebend werden könnten.Manchem Kleingeist in Deutschland mag das schon ungewöhnlich erscheinen,aber um Änderungen herbei zuführen bedarf es auch neuer Ideen und wenn diese mit den Vergabebedingungen in Vereinbarung zu bringen sind und auch nicht gegen die rumänische Verfassung verstoßen, sind sie zu begrüßen.Norbert,sollte lieber für politische Sauberkeit in seiner Heimat sorgen.Das vieles in Rumänien ,sowie in vielen Ländern der EU,schief gelaufen ist wissen wir selber.Aber seine Worte zeugen von tiefer Verächtlichkeit gegenüber Rumänien und sind schärfstens abzulehnen.Im Land verändert sich bereits etwas und nach den Wahlen wird Rumänien einen neuen und besseren Weg beschreiten.Allen Missmachern zum Trotz.
  • user
    Herbert 13.11.2012 Beim 10:25
    Ein vernünftiger Vorschlag! Das könnte man auch in anderen Bereichen so machen.
  • user
    Norbert 13.11.2012 Beim 10:06
    So einen Vorschlag habe ich noch nie gehört!
    Von einen Regierungschef:Hm.!!
    Wenn man Taub,
    Blind und gehörlos wäre.Hm!! Ich kenne dieses
    Rumänien seit mitte der 90 Jahre mit über 40
    Reisen dorthin in alle Landesteile.Politisch gesehen wenn man mich fragen würde wie
    schätzt du diesen Vorschlag ein. Würde nur eine
    einzige Antwort übrigbleiben.Dieses
    Rumänien ist politisch so falsch und Korruppt,das alle Politiker das selbst wissen.
    Deswegen können sie sagen!! Was solen wir uns denn bein Betrügen selbst kontrolieren.
    Da haben wir keine Zeit das Geld auszugeben.Stopft ihr doch die Löcher !! Ihr doofen.
  • user
    Rudi 13.11.2012 Beim 04:50
    Ja,Ja, wir kommen immer näher an meinen Vorschlag, auch eine kompl. ausländische Regierung ( Landesmanagement) zu bilden!
    Ist ja richtig gut, wenn sogar der Ponta das schon feststellt, das rumänischen Minister mit vielen Aufgaben überfordert sind, bzw. vor lauter Schweinereien, keine Zeit für vernünftige Regierungsarbeit haben!
Kanton Aargau