Premiere in rumänischer Sozialassistenz

Mitarbeiter der Hermannstädter Sozialeinrichtungen online geschult

Dr. Laura Ghibu informierte die Hermannstädter Sozialassistenten online über die in den jeweiligen Betreuungseinrichtungen umzusetzenden Vorbeugungsmaßnahmen. Foto: DGASPC Hermannstadt

Hermannstadt - Die Mitarbeiter der Betreuungseinrichtungen der Generaldirektion für Sozialassistenz und Kinderschutz (DGASPC) im Rahmen des Bürgermeisteramtes Hermannstadt/Sibiu nahmen Ende vergangener Woche an zwei Schulungen teil, die von Dr. Laura Ghibu, zurzeit in Schweden niedergelassen, im Licht der aktuellen Coronavirus-Pandemie kostenlos online angeboten wurden.

„Wir bereiten uns in Schweden bereits seit mehreren Monaten auf den Kampf gegen den Sars-CoV-2-Virus vor. Das medizinische und das Hilfspersonal werden organisiert, anhand von Online-Schulungen und Informationsmaterial geschult. Ich war sehr verwundert zu erfahren, wie viele Mediziner sich in Rumänien in so kurzer Zeit angesteckt haben und nach Gesprächen mit den Kollegen habe ich festgestellt, dass sie desorientiert waren. Viele Ärzte haben ihre Arbeitsverhältnisse gekündigt und viele Mitarbeiter der Einrichtungen für Sozialassistenz fürchteten sich, in die Arbeit zu gehen. In diesem Sinn hatte ich einige Gespräche mit Laura Vîlsan, der Leiterin der DGASPC in Hermannstadt und habe ihr eine kostenlose Online-Schulung zum Schutz vor dem Coronavirus angeboten, der angesichts der aktuell mangelnden Schutzausrüstung besonders wichtig ist“, so Dr. Laura Ghibu.

Eine erste Schulung fand am Donnerstag mit den Leitern und dem Personal der dem DGASPC untergeordneten Einrichtungen statt und am Freitag bot Dr. Ghibu den für die Sterilisation der Schutzausrüstung zuständigen Mitarbeitern in einer zweiten Gesprächsrunde notwendige Informationen zum Thema. Das allgemeine Ziel war hierbei, den Teilnehmern ein Grundverständnis zur Vorbeugung der Verbreitung der Infektion durch eine strenge Routine betreffend die eigene Sicherheit und Hygiene zu vermitteln und über die Grundregeln der Hygiene zur Vorbeugung der Krankenhausinfektionen in ihren jeweiligen Einrichtungen zu informieren. Besprochen wurde der Hergang einer Infektion mit SARS-CoV-2, die Symptomatik, die Behandlung, die Vorbeugung der Infektion, das Waschen und die Desinfektion der Hände, das An- und Ausziehen der Schutzhandschuhe oder die Arbeitssicherheit und in Fragerunden wurde der weitere Informationsbedarf gedeckt. „Weitere Gespräche werden folgen; wir bleiben in Verbindung und werden uns gegenseitig helfen, über diese Herausforderung hinwegzukommen. Dem Beispiel der Hermannstädter sollten alle Generaldirektionen für Sozialassistenz im Land folgen“, so Dr. Laura Ghibu abschließend.

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