Regierung will Kurzarbeit statt Entlassungen

Premier Orban stellt Rechtsrahmen in Aussicht

Premierminister Ludovic Orban, Archivfoto: gov.ro

Bukarest (ADZ) - Die liberale Minderheitsregierung will den im Zuge der Corona-Krise arg gebeutelten Unternehmen mit einem „flexiblen Arbeitssystem“ unter die Arme greifen und ihnen vermehrt Kurzarbeit statt Entlassungen und gestrichene Arbeitsplätze ans Herz legen.

Wie Regierungschef Ludovic Orban am Montag sagte, wird am einschlägigen Rechtsrahmen, einschließlich den Kriterien für Unternehmen, bereits gefeilt. Das Konzept der Kurzarbeit sei hierzulande zwar kaum bekannt, doch habe es sich bereits in zahlreichen Ländern, insbesondere in Deutschland, in Krisenzeiten gut bewährt. Bei einer Konferenz zum Thema „Flexicurity und Digitalisierung“ des Arbeitsmarktes erläuterte Orban kurz das Konzept: Ein Unternehmen, dessen Umsatz beispielsweise eingebrochen sei, könne in Krisenzeiten seine personellen Kapazitäten reduzieren statt entlassen bzw. einen Teil der Mitarbeiter sozusagen „beurlauben“, wobei für diesen Zeitraum das Kurzarbeitergeld weitgehend vom Staat getragen werde.

Der Premier hob hervor, dass diese Hilfe eine befristete sei und für Unternehmen „klare Kriterien“ bei Anspruch auf Kurzarbeit zu gelten hätten, um mögliche Abzocken zu vermeiden.
 

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